auf den Fußballplatz.
mit dem Fahrrad.
Zwei absolute Premieren! Am Sonntag wurde nämlich die neue Tribüne am Fußballplatz eröffnet. So zog der süße Knopf sein Dress an und wir mit ihm auf den Sportplatz. Als wir ankamen, war gerade noch Match.
Familie H, bis auf den Mittleren = süßer Knopf, nicht wirklich fußballaffin, brauchte zuerst einmal ca 10 Minuten, bis wir wussten, wer unsere Mannschaft ist. Aber es war auch ziemlich herausfordernd. Die Dressen der Mannschaften sind dunkelblau, schwarz, weiß. Wer kommt denn da bitte auf den Gedanken, dass wir bei diesem Match in rot auftraten und die Gegner in blau-weiß?
Gut, hatten wir also endlich die erste Hürde genommen, trumpfte Monsieur Koko mit seinem Fußballwissen auf. Warum denn da so viele Spieler am Feld seien, normalerweise spielen doch nur 9 pro Mannschaft. Okay, dieses Kind braucht dringend eine Schulung. Und mehrmals fragte er ganz laut, welches denn jetzt unser Tor sei und ob wir jetzt eines geschossen oder bekommen hätten.
Zum Glück befanden wir uns inmitten von kaum deutschsprechenden Zuschauern, so mussten wir uns nicht ganz so schämen.
Und den größten Anfängerfehler hatten wir auch noch gemacht! Wir hatten uns quasi ins gegnerische Faneck gesetzt!!!! Was jetzt wirklich verwirrend war, weil schräg rechts ober uns, saß definitiv ein Trainer des SC Berndorfs (weil, ihr wisst schon: dunkelblau, schwarz, weißes Dress. Zudem stand noch ganz groß SC Berndorf drauf; also Fehler ausgeschlossen)
Schräg links gegenüber war aber eine massive Front von Fußballmamas der Gegenseite. Welche Kommentare sie in unsere Ohren brüllten, konnten wir aufgrund von mangelnden Sprachkenntnissen nicht erkennen. Die Spieler am Feld erkannten die Kommentare aber anscheinend auch nicht, vermutlich aufgrund der mangelnden Nähe. Weil so ein Feld ist ganz schön groß, vorallem für noch nicht ausgewachsene Beine.
Und so gestaltete sich die verbleibende Spieldauer für uns Erwachsene als eher langweilig, weil wenig Action in unseren Augen, dem Knopf war es zu laut und er saß im Dress auf meinem Schoß und hielt sich die Ohren zu, s'Zwiebale baute Kieselsteintürme auf den neuen Holzbänken und nur der Koko starrte gebannt aufs Feld und nachdem er endlich die Grundkenntnisse verinnerlicht hat (wir= rote Dressen und wir müssen rechts rein schießen), fieberte er mit und freute sich über jedes Tor.
Zur Ehrenrettung der beiden Teams muss gesagt werden, dass Familie H erst dreißig Minuten vor Spielende die Bühne betrat und der Sieg für unsere Mannschaft nicht mehr zu nehmen war, von daher vermutlich schon etwas Müdigkeit bei den Spielern herrschte.
Bei den Lokalpolitikerreden klatschten wir brav und nachdem die Tribüne nun eröffnet war, radelten wir glücklich nach Hause. Denn dort wartete ja schon eine Fußballtorte.
Der süße Knopf feierte nämlich seinen 7. Geburtstag mit seinen Taufpaten nach und es war naheliegend, ihm eine Fußballtorte zu backen. Nachdem er weder Rollfondant noch Schokoüberzug mag, gab es quasi eine "naked Sachertorte".
Rezept abgewandelt nach "Das Buch vom Backen. Die große Schule"
für 1 runde Springform mit Durchmesser 20 cm
125 g Mehl
30 g Kakaopulver
250 g Zucker
100 g Butter
40 g Marillenmarmelade + etwas für die Füllung
4 Eier
Backrohr auf 180 vorheizen
Backform fetten und mit Mehl ausstäuben (bei glutenfreier Version natürlich mit glutenfreiem Mehl)
Zucker, Butter und Marmelade in einem Topf bei schwacher Hitze verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat
etwas auskühlen lassen
Eier trennen
Eigelb einzeln zur Butter-Zuckermischung geben und verquirrlen
Eiweiß steif schlagen
Mehl und Kakao in eine große Schüssel geben
die flüssigen Zutaten dazugeben und vermischen
Eiweiß unterheben
in Form füllen
ca 40-45 Minuten backen
auskühlen lassen
Tortenboden waagrecht halbieren und mit Marmelade (oder Creme oder Nutella,....) füllen.
glutenfreie Version:
ich habe 125 g glutenfreie Mehlmischung vom Hofer verwendet und da diese, wie die meisten fertigen glutenfreiem Mehlmischungen, Zucker enthält, nur 180 g Zucker (statt 250) verwendet
Zur Dekoration habe ich am Vortag aus Rollfondant mit einem Fußballkeksausstecher Fußbälle ausgestochen, sie mit Lebensmittelfarbe bemalt. Mit Hilfe von einer Creme (100 g Mascarpone, 2 EL Nutella) kleine Rosetten auf die Oberseite gespritzt und darauf die Bälle positioniert (ACHTUNG: für kurze Zeit ist das möglich, sonst würde die Mascarponecreme den Rollfondant aufweichen) Das Maxerl in der Mitte ist eine Aufziehfigur. ;-)
Mahlzeit und TOR!
Donnerstag, 20. September 2018
Mittwoch, 12. September 2018
Was ein Massageclub mit der heurigen Ernte zu tun hat...
… eigentlich recht wenig. Der einzige Zusammenhang besteht, dass Monsieur Koko täglich mit einem frisch vom Baum geernteten Apfel in die Schule startet und den letztes Semester gegründeten Massageclub wieder aufgenommen hat.
Heute in der Früh kommt der Herr Koko mit unzähligen kleinen Zettel ganz stolz zum Frühstückstisch: "Schau mal Mama, diese Eintrittskarten habe ich selbst gemacht." Warum er dafür für mich mitten in der Nacht (=6 Uhr früh) aufstehen musste, ist mir ein Rätsel, aber höflichkeitshalber frage ich gähnend, aber interessiert (hüstl, man reiche mir den Oscar) nach: "Für was brauchst Du die Eintrittskarten?"
"Die sind für unseren Massageclub in der Schule.* Die mit M sind für die Mitarbeiter. Die mit E für die anderen. Mitarbeiter sind der K und der A. Den N habe ich gekündigt, weil er mich so genervt hat und der S hat selber gekündigt."
Tja, Monsieur Koko willkommen im Wirtschaftsleben.
Als Stärkung für die anstrengende Arbeit gibt es Kuchen. Mit lauter gesunden Sachen (hüstl), Vitaminen, Kalzium und Nüssen als Nervennahrung. Das bisschen Zucker fällt da ja gar nicht ins Gewicht. Wobei, Kuchen soll Kuchen bleiben. Wenn ich etwas Gesundes will, pflück ich mir einen Apfel vom Baum, womit ich irgendwie eine Verbindung zum Anfang der Geschichte geschafft habe. ;-)
Ricotta-Mandel-Kuchen mit Apfel
(aus Lecker, Special Nr. 3, 2015)
Ich habe die Angaben halbiert, weil ich nur einen kleinen Kuchen wollte. Bei Bedarf bitte verdoppeln und in einer 26 cm Durchmesser Form backen)
1 großer Apfel
87 g Butter
3 Eier
125 g + 50 g Zucker
225 g Ricottakäse
200 g Mandeln (optimal ohne Haut)
25 g Mandelblättchen
Springform mit 20 cm Durchmesser fetten und mit etwas Reismehl (dann bleibt der Kuchen glutenfrei) stäuben
Butter und 125 g Zucker cremig rühren
Eier trennen
Eigelb nacheinander unter die Butter-Zuckermischung geben
Ricotta und gemahlene Mandeln unterrühren
Apfel schälen, vierteln, entkernen, in kleine Stücke schneiden
Eiweiß steif schlagen und dabei 50 g Zucker einrieseln lassen
ca 1/3 des Eischnees unter die Masse heben
kleingeschnittener Apfel unterheben
restlicher Eischnee ebenfalls unterheben
In die Form füllen
mit Mandelblättchen bestreuen
im Backrohr ca 70 min backen (ACHTUNG: Nach ca 45 Minute mit Alufolie abdecken)
Backrohr ausschalten, bei leicht geöffneter Tür ca 30 min abkühlen lassen(diesen Schritt habe ich wegen der Kleinen ausgelassen)
Kuchen auskühlen lassen, mit Staubzucker bezuckern und genießen.
* zur Erklärung des Massageclubs. Letztes Schuljahr hat sich ein Klassenkollege vom Koko den Hals "verrissen" und wurde auf einen Tisch gebettet, bis der Schmerz nachließ. Darauf hin haben einige einen Massageclub gegründet und nach einem ausgeklügelten Plan Massage angeboten. Der Koko war tagelang beschäftigt, Mitarbeiterausweise zu erstellen und Arbeitspläne einzuteilen.
Heute in der Früh kommt der Herr Koko mit unzähligen kleinen Zettel ganz stolz zum Frühstückstisch: "Schau mal Mama, diese Eintrittskarten habe ich selbst gemacht." Warum er dafür für mich mitten in der Nacht (=6 Uhr früh) aufstehen musste, ist mir ein Rätsel, aber höflichkeitshalber frage ich gähnend, aber interessiert (hüstl, man reiche mir den Oscar) nach: "Für was brauchst Du die Eintrittskarten?"
"Die sind für unseren Massageclub in der Schule.* Die mit M sind für die Mitarbeiter. Die mit E für die anderen. Mitarbeiter sind der K und der A. Den N habe ich gekündigt, weil er mich so genervt hat und der S hat selber gekündigt."
Tja, Monsieur Koko willkommen im Wirtschaftsleben.
Als Stärkung für die anstrengende Arbeit gibt es Kuchen. Mit lauter gesunden Sachen (hüstl), Vitaminen, Kalzium und Nüssen als Nervennahrung. Das bisschen Zucker fällt da ja gar nicht ins Gewicht. Wobei, Kuchen soll Kuchen bleiben. Wenn ich etwas Gesundes will, pflück ich mir einen Apfel vom Baum, womit ich irgendwie eine Verbindung zum Anfang der Geschichte geschafft habe. ;-)
(aus Lecker, Special Nr. 3, 2015)
Ich habe die Angaben halbiert, weil ich nur einen kleinen Kuchen wollte. Bei Bedarf bitte verdoppeln und in einer 26 cm Durchmesser Form backen)
1 großer Apfel
87 g Butter
3 Eier
125 g + 50 g Zucker
225 g Ricottakäse
200 g Mandeln (optimal ohne Haut)
25 g Mandelblättchen
Springform mit 20 cm Durchmesser fetten und mit etwas Reismehl (dann bleibt der Kuchen glutenfrei) stäuben
Butter und 125 g Zucker cremig rühren
Eier trennen
Eigelb nacheinander unter die Butter-Zuckermischung geben
Ricotta und gemahlene Mandeln unterrühren
Apfel schälen, vierteln, entkernen, in kleine Stücke schneiden
Eiweiß steif schlagen und dabei 50 g Zucker einrieseln lassen
ca 1/3 des Eischnees unter die Masse heben
kleingeschnittener Apfel unterheben
restlicher Eischnee ebenfalls unterheben
In die Form füllen
mit Mandelblättchen bestreuen
im Backrohr ca 70 min backen (ACHTUNG: Nach ca 45 Minute mit Alufolie abdecken)
Backrohr ausschalten, bei leicht geöffneter Tür ca 30 min abkühlen lassen(diesen Schritt habe ich wegen der Kleinen ausgelassen)
Kuchen auskühlen lassen, mit Staubzucker bezuckern und genießen.
* zur Erklärung des Massageclubs. Letztes Schuljahr hat sich ein Klassenkollege vom Koko den Hals "verrissen" und wurde auf einen Tisch gebettet, bis der Schmerz nachließ. Darauf hin haben einige einen Massageclub gegründet und nach einem ausgeklügelten Plan Massage angeboten. Der Koko war tagelang beschäftigt, Mitarbeiterausweise zu erstellen und Arbeitspläne einzuteilen.
Freitag, 24. August 2018
Selbsterkenntnis
Während Monsieur Koko am Pfadfinderlager Schattenwölfe jagte, waren wir bei den neuen Nachbarn zur Gartenparty eingeladen. Ein paar Tage später nach erfolgreicher Rückkehr des Ritters Koko erzählte ich ihm, dass die neuen Nachbarn zwei Babykatzen hätten. Die eine, wagemutige, besucht unseren Garten abends regelmäßig und machte auch schon Erkundungstouren im Haus. Die andere dürfte nicht ganz so mutig sein und lieber im eigenen Garten bleiben.
Daraufhin Monsieur Koko: "Ach so, die ist dann so wie der Luis (=Knopf) und ich und die wagemutige, das ist Anton. (= s' Zwiebale)."
Mehr Selbsterkenntnis und Analyse der Geschwister gibt es nicht und da bleibt mir nur übrig, die Fotos der Hauseinweihungskekse zu zeigen.
Daraufhin Monsieur Koko: "Ach so, die ist dann so wie der Luis (=Knopf) und ich und die wagemutige, das ist Anton. (= s' Zwiebale)."
Mehr Selbsterkenntnis und Analyse der Geschwister gibt es nicht und da bleibt mir nur übrig, die Fotos der Hauseinweihungskekse zu zeigen.
Dienstag, 14. August 2018
Der ausgezogene Mann
Wie ihr
wisst, schaut der süße Knopf ja ganz gerne Musikvideos auf YouTube. Und da er
die Songtitel nicht kennt, gibt es Stichwörter zu den Videos und sofort ist
klar, was er sehen will. Schifahren = Perfect von Ed Sheeran, Gitarre = Let her
Go von Passengers, usw. S'Zwiebale schaut manchmal mit und zum allgemeinen
Verständnis müsst ihr jetzt kurz mal hier rein schauen! Dann aber unbedingt
wieder kommen und weiterlesen :-) Also klick HIER.
Vor ein paar Wochen am Heimweg vom
Kindergarten ruft der Jüngste plötzlich ziemlich laut und ziemlich bestimmt:
"Ich will den ausgezogenen Mann sehen." Es gibt kaum Peinlicheres,
als einen vierjährigen Dreikäsehoch, der zornig und brüllend nach Hause stapft
und dabei brüllt: "Doch. Ich will. Jetzt. Mama, den ausgezogenen Mann
anschauen." Es wurde nur peinlicher, als ich total genervt versprach, dass
sie beide Musikvideos schauen dürfen, solange ich koche. Denn da fing er laut
jubelnd an: "Juchuu. Wir dürfen den ausgezogenen Mann anschauen." Ich
bin immer noch auf der Suche nach einem unsichtbarmachenden Tarnumhang, den ich
in solchen Momenten einfach um uns werfe. Eine gute Option wäre auch, wenn
dieser Umhang schalldicht wäre.
Aber gut, irgendwie haben wir es
nach Hause geschafft und es haben sich weder Jugendamt noch neugierige Voyeure
gemeldet.
Zuhause schalte ich also Youtube
ein und beide betrachten einträchtig James Blunt und immer an der gleichen
Stelle brüllt der süße Knopf: "Mann springt. Wasser." Und s'Zwiebale
kommentiert immer: "Er hat die Hose noch an. Das ist blöd. Jetzt wird die
Hose nass." Ich meinte darauf hin recht trocken: "Dann musst Du ihm
das halt mal erklären." Daraufhin griff sich s'Zwiebale sein Stofftelefon
und sagte: "Du, ausgezogener Mann. Du musst Dir die Hose ausziehen. Die
wird sonst nass." Ich: "Und was hat er gesagt?" S'Zwiebale:
"Ja gut. Danke."
Wenig später wollten die beiden das
Video nochmals sehen und der Jüngste war wirklich entrüstet, dass sich der
ausgezogene Mann schon wieder nicht die Hose vorm Sprung ins Wasser auszog.
Auch mehrmalige intensive Telefonate haben den ausgezogenen Mann nicht dazu
bewegt, sich auch die Hose auszuziehen. Also, vielleicht kennt irgendjemand,
der jemanden kennt, der James Blunt kennt und ihm doch bitte, bitte erklärt,
dass das Video ein anderes Ende braucht.
Oder es ist eine heilsame Erfahrung
und s'Zwiebale erkennt, dass es ganz schön nervig sein kann, wenn man (=er) so
einfach nicht und nicht folgen will.
Ich finde, der ausgezogene Mann hat
sich auf jeden Fall einen Cocktail verdient und wir auch! Mein Pinacolada gibt sich die Ehre und kommt als Macaron daher. Und das ist wirklich fabulös!
Wie man Macarons bäckt, habe ich hier erklärt. In diesem Beitrag findet ihr auch das Grundrezept für weiße Ganache. KLICK HIER
Für die Füllung der Pinacolada Macarons benötigt ihr
80 g weiße Ganache
40 g Kokoscreme (z.B. vom Spar, Luxuslinie)
getrocknete Ananaschips
Ganache und Kokoscreme mischen
in einen Spritzbeutel füllen
eine Hälfte mit einem ordentlichen Gupf befüllen
zweite Schale drauf geben, leicht andrücken
und kleinst zerbrochene Ananaschips vorsichtig am Rand der Creme andrücken.
Voilà! Cheers!
Mittwoch, 25. Juli 2018
Daumen hoch: Freund! oder ein Halbtages-Projekt
Seit ein paar Tagen sind wir aus dem Westen zurück und die Ferien haben für mich jetzt begonnen: gemütlich in den Tag hineinleben, den Garten genießen, mit dem Knopf und dem Zwiebale im Pyjama bis mittags herumhängen und lesen, vorlesen, puzzlen, einkaufen gehen und den Nachmittag im Schwimmbad verbringen. Der Koko ist auf Forscherferien und kommt immer nur abends heim, restlos begeistert vom Programm der Fachhochschule und restlos k.o.
Knopf & s'Zwiebale verstehen sich zur Zeit wirklich gut und so sind es ganz harmonische Tage. Davor war es nicht ganz so harmonisch und ich gestehe, ich kaufe dann gerne ein. Meist Koch-oder Backbücher oder -Zubehör, hin und wieder auch Kleidung oder irgendein Schnickschnack. Das ist meine Belohnung, wenn die drei Herren mal wieder wie die Hottentotten durch die Gegend stürmten, schrien und stritten.
Meist kaufe ich im Ort, hin und wieder freue ich mich aber auch über ein Paket mit dem großen A. ;-) Und heute kamen gleich zwei solcher Pakete an. In einem ein neues Kochbuch, im anderen meine neue Pieform!
Und nachdem gerade die ersten reifen Äpfel am Boden lagen, marschierten wir drei in den Garten und holten uns ein paar. Der Koko bog zwar ab und schoss mit dem Fußball aufs Garagentor und kam erst wieder rein, als der Teig schon fertig war, aber wir lassen es trotzdem als Gemeinschaftsprojekt gelten. Und wir waren wirklich den halben Tag damit beschäftigt. Teig kneten, rasten lassen, ausrollen, blind backen, Äpfel schälen und schneiden (und bei den Miniäpfel dauert das ganz schön lange, bis man die gewünschte Menge zusammen hat), Füllung kochen, auskühlen lassen, 2. Teig ausrollen,.... und dann muss man die Pie noch auskühlen lassen. Puhhh,.... so gab es halt zum Abendessen Apfelkuchen, auch mal fein. :-)
Und der Knopf, der ja ziemlich wählerisch ist (bei Süßem) was ihm schmeckt und was nicht, hat noch während des Essens mir seinen Daumen hoch gestreckt und mit unzähligen Krümeln im Mund gesagt: Freund! Und das will echt was heißen. Denn so verbal drückt unser süßer Knopf seine Zuneigung selten aus. Er kommt wohl ziemlich oft zum Papa kuscheln, hin und wieder auch zu mir und man sieht natürlich, dass er sich wohlfühlt & es ihm gut geht, aber das verbale Ansprechen von Gefühlen klappt noch gar nicht. Deswegen, schmelze ich gerade vor Rührung hin und genieße ein zweites Stück.
Knopf & s'Zwiebale verstehen sich zur Zeit wirklich gut und so sind es ganz harmonische Tage. Davor war es nicht ganz so harmonisch und ich gestehe, ich kaufe dann gerne ein. Meist Koch-oder Backbücher oder -Zubehör, hin und wieder auch Kleidung oder irgendein Schnickschnack. Das ist meine Belohnung, wenn die drei Herren mal wieder wie die Hottentotten durch die Gegend stürmten, schrien und stritten.
Meist kaufe ich im Ort, hin und wieder freue ich mich aber auch über ein Paket mit dem großen A. ;-) Und heute kamen gleich zwei solcher Pakete an. In einem ein neues Kochbuch, im anderen meine neue Pieform!
Und nachdem gerade die ersten reifen Äpfel am Boden lagen, marschierten wir drei in den Garten und holten uns ein paar. Der Koko bog zwar ab und schoss mit dem Fußball aufs Garagentor und kam erst wieder rein, als der Teig schon fertig war, aber wir lassen es trotzdem als Gemeinschaftsprojekt gelten. Und wir waren wirklich den halben Tag damit beschäftigt. Teig kneten, rasten lassen, ausrollen, blind backen, Äpfel schälen und schneiden (und bei den Miniäpfel dauert das ganz schön lange, bis man die gewünschte Menge zusammen hat), Füllung kochen, auskühlen lassen, 2. Teig ausrollen,.... und dann muss man die Pie noch auskühlen lassen. Puhhh,.... so gab es halt zum Abendessen Apfelkuchen, auch mal fein. :-)
Und der Knopf, der ja ziemlich wählerisch ist (bei Süßem) was ihm schmeckt und was nicht, hat noch während des Essens mir seinen Daumen hoch gestreckt und mit unzähligen Krümeln im Mund gesagt: Freund! Und das will echt was heißen. Denn so verbal drückt unser süßer Knopf seine Zuneigung selten aus. Er kommt wohl ziemlich oft zum Papa kuscheln, hin und wieder auch zu mir und man sieht natürlich, dass er sich wohlfühlt & es ihm gut geht, aber das verbale Ansprechen von Gefühlen klappt noch gar nicht. Deswegen, schmelze ich gerade vor Rührung hin und genieße ein zweites Stück.
Das Rezept ist nicht kompliziert, nur etwas zeitintensiver, aber man wird mit einer herrlichen Apple Pie belohnt, die man so auch grad in New York oder Boston oder... genießen könnte. Schmeckt aber Zuhause mindestens genau so gut! :-)
Das Rezept ist eine Kombination aus diversen Pierezepten, der Teig stammt aus dem Buch "New York. Capital of food" und wurde von mir adaptiert.
Für eine Pieform, mit hohem Rand, Durchmesser 23 cm
270 g Mehl
35 g Speisestärke
1/4 TL Backpulver
1 kräftige Prise Salz
170 g kalte Butter, gewürfelt
70 g Zucker
2 Eigelb (Größe L)
2 EL kaltes Wasser
Füllung:
ca 700 g geschälte, in kleine Scheiben geschnittene Äpfel
100 ml Apfelsaft
2 EL Speisestärke
3 EL Zimtzucker (3 EL Zucker und 1/4 TL Zimt vermischt)
glutenfreie Version: statt 270 Mehl und 35 g Speisestärke: 100 g Buchweizenmehl, 100 g Reismehl, 70 g Kartoffelstärke, 1 TL gemahlene Flohsamenschalen
Anmerkung: Das Buchweizenmehl harmoniert so wunderbar mit den Äpfeln, dass ich ohne glutenfreies Backen auch die Hälfte des Weizenmehls durch Buchweizenmehl ersetzen würde.
Butter würfeln und in das Gefrierfach stellen
Plastikbecher mit kaltem Wasser füllen und ebenfalls ins Gefrierfach stellen
beides dort 10 min lassen
Pieform fetten und mit Mehl (Reismehl) ausstäuben
Mehl, Stärke, Salz und Backpulver mischen
Butter zufügen
Mit den Fingern krümelig reiben
Zucker dazu geben
Eigelbe mit den 2 EL sehr kaltem Wasser vermischen
zum Teig geben
kneten, bis ein glatter Teig entsteht (wenn nicht alle Butterstückchen komplett eingearbeitet sind, stört das gar nicht)
Ca 220 g von der Teigmenge in eine Klarsichthülle wickeln und in den Kühlschrank legen
Restlichen Teig ausrollen (ca 5 mm dick) und in die Pieform geben (Boden und Rand auskleiden)
(in der glutenfreien Version funktionierte das nur mäßig und wir drückten den Teig eher hinein - beim nächsten Mal würde ich auch diesen Teil im Kühlschrank rasten lassen, bevor ich ihn ausrolle)
Pieform für 30 min in den Kühlschrank stellen
Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Äpfel schälen, in kleine, dünne Scheiben schneiden
mit Zimtzucker kochen (meine waren teilweise noch bissfest, das mag ich lieber)
von den 100 ml Apfelsaft 1 EL in ein Glas geben, den Rest zur Apfelmischung im Topf
Esslöffel Apfelsaft mit den 2 EL Stärke glatt rühren und in den Topf geben
Ein paar Minuten köcheln lassen (umrühren nicht vergessen), bis die Masse etwas eindickt
Pieform aus dem Kühlschrank holen, mit Alufolie auslegen (einfach ein großes Stück hineingeben), mit Blindbackgewichten (oder Reis, trockenen Bohnen,...) beschweren und 15 min blind backen
Alufolie mit den Gewichten entfernen und nochmals 15 min backen
Zweite Teigmenge aus dem Kühlschrank holen, aus der Frischhaltefolie wickeln (Achtung, diese aufheben) und kreisrund, ca 5 mm dick ausrollen. (Arbeitsfläche bemehlen)
Bei der glutenfreien Version war es hilfreich (der Teig ist nicht so elastisch wie bei glutenhaltigem Getreide), die Klarsichtfolie auf den Teig draufzulegen und dann klappte das Ausrollen wunderbar)
Löcher oder Muster (hier Äpfel) ausstechen
Fülle in die Pieform geben
Teigdeckel draufgeben (auch hier war bei der glutenfreien Version wiederum die Frischhaltefolie hilfreich - so konnte ich den Deckel gut auf die Pieform transferieren ;-) )
den Rand etwas festdücken
Pie ca 45 min backen, nach 20 min mit einem Stück Alufolie abdecken
Auskühlen lassen
genießen
dazu passt wunderbar: Vanilleeis, Schlagrahm, Karamellsoße,...
Freitag, 13. Juli 2018
Da:hoam
Monsieur Koko und ich sind ein paar Tage ganz allein beim Goa (=Großpapa = mein Papa) in Tirol. Also dahoam.
Und es ist so ein vertrautes Gefühl, ein flash-back in die Kindheit & Jugendzeit. Da werden Erinnerrungen wach, an Sandkastenspiele, "wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann" auf der Wiese im Hof, an rivalisierende Bandenkämpfe zwischen den Häuserblocks, an Nachmittage im Wald auf der Suche nach dem perfekten Platz für unser neues Baumhaus, an die vergeblichen Versuche, einen verstohlenen Blick in den FKK Club zu werfen, an gemeinsame Mittagessen mit den Nachbarsbuben, an Wanderungen mit den Pfadis und den samstäglichen Spaziergängen mit Tanja. An die geselligen Runden, die meine Mama immer einlud und wie sie mit meinem besten Freund stundenlang noch aufsaß, während ich schon längst ins Bett gegangen war. An nächtliche Spaziergänge, wo wir über Gott und die Welt diskutierten und das Rad neu erfanden. An die Pläne und Realisierung von Reisen, an Tanzkurse und die weltbeste Pizza beim Stigger.
Mit einem gewissen Alter (hüstl) erkennt man, dass dies so eine prägende Zeit war, dass es die alten Freunde sind, zu denen man so viel Vertrauen hat und wenn man sich nach Jahren wieder trifft, man immer noch die halbe Nacht aufsitzen kann und man "zack, bum" nahtlos daran anschließt, wo man war.
Da ist gerade ganz viel Nostalgie in mir. Was hatte ich nur für eine schöne Kinder- und Jugendzeit! Und eine der Hauptpersonen fehlt. Auch drei Jahre nach deinem Tod fehlst Du mir so. Und ich wünsche mir so sehr, dass du von Deiner Wolke auf uns runter blickst und ein bisschen stolz bist, dass du für mich, meinen Bruder und unsere Freunde so ein wundervoller Wegbegleiter und Wegbereiter warst. Und dass Du in mir und den Herren Koko, Knopf und s'Zwiebale weiterlebst.
Danke Mama, wir vermissen Dich!
Und Du hättest die größte Freude gehabt, wie der Koko in den Kristallwelten in Wattens gestaunt hat und ihn die Glitzerei faszinierte. Du hättest mich so ausgelacht, weil ich mich am Weg zur Blasiuskapelle drei Mal verlaufen habe. Du wärst neugierig mit uns ins Haepinest zum Frühstück gegangen, um dann doch lieber Schinken und Käse zu genießen. Du hättest gestern Abend locker mit mir bis um halb 3 nachts ausgehalten und mit Robert und Heidi Grappa getrunken und wärst heute ebenso müde durch den Tag geschlapft. Und für die morgige Wanderung zur Enzianhütte hätten wir nicht google nach dem Weg fragen müssen. Du hättest das noch gewusst. Du hättest heute dem Koko im Schwimmbad Pommes gekauft und ein Eis und ganz viele Geschichten gewusst, wie es damals war, als ich so alt war wie der Koko.
Und diese Cantuccini hätten dir auch ziemlich gut geschmeckt und uns an unsere Sommer in Frankreich und Italien erinnert.
Eine Portion Sommerglück! Für ca. 24 Stück (bei größerem Bedarf einfach Rezeptangaben vervielfältigen)
Zitronen-Lavendel-Cantuccini
50 g geriebene Mandeln ohne Haut
40 g ganze Mandeln (mit Haut)
125 g Mehl
90 g Zucker
13 g Butter
1 Ei
4 Tropfen Lavendelöl (aus der Apotheke und ACHTUNG! Nicht mehr als 4 Tropfen, es schmeckt sonst zu "seifig". Im rohen Teig schmecken die 4 Tropfen extrem, im gebackenen Zustand ist es dann perfekt)
Abrieb einer Bio-Zitrone (ich hatte ein riesiges Exemplar und habe ca die Hälfte der Schale verwendet)
1 Prise Salz
Und es ist so ein vertrautes Gefühl, ein flash-back in die Kindheit & Jugendzeit. Da werden Erinnerrungen wach, an Sandkastenspiele, "wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann" auf der Wiese im Hof, an rivalisierende Bandenkämpfe zwischen den Häuserblocks, an Nachmittage im Wald auf der Suche nach dem perfekten Platz für unser neues Baumhaus, an die vergeblichen Versuche, einen verstohlenen Blick in den FKK Club zu werfen, an gemeinsame Mittagessen mit den Nachbarsbuben, an Wanderungen mit den Pfadis und den samstäglichen Spaziergängen mit Tanja. An die geselligen Runden, die meine Mama immer einlud und wie sie mit meinem besten Freund stundenlang noch aufsaß, während ich schon längst ins Bett gegangen war. An nächtliche Spaziergänge, wo wir über Gott und die Welt diskutierten und das Rad neu erfanden. An die Pläne und Realisierung von Reisen, an Tanzkurse und die weltbeste Pizza beim Stigger.
Mit einem gewissen Alter (hüstl) erkennt man, dass dies so eine prägende Zeit war, dass es die alten Freunde sind, zu denen man so viel Vertrauen hat und wenn man sich nach Jahren wieder trifft, man immer noch die halbe Nacht aufsitzen kann und man "zack, bum" nahtlos daran anschließt, wo man war.
Da ist gerade ganz viel Nostalgie in mir. Was hatte ich nur für eine schöne Kinder- und Jugendzeit! Und eine der Hauptpersonen fehlt. Auch drei Jahre nach deinem Tod fehlst Du mir so. Und ich wünsche mir so sehr, dass du von Deiner Wolke auf uns runter blickst und ein bisschen stolz bist, dass du für mich, meinen Bruder und unsere Freunde so ein wundervoller Wegbegleiter und Wegbereiter warst. Und dass Du in mir und den Herren Koko, Knopf und s'Zwiebale weiterlebst.
Danke Mama, wir vermissen Dich!
Und Du hättest die größte Freude gehabt, wie der Koko in den Kristallwelten in Wattens gestaunt hat und ihn die Glitzerei faszinierte. Du hättest mich so ausgelacht, weil ich mich am Weg zur Blasiuskapelle drei Mal verlaufen habe. Du wärst neugierig mit uns ins Haepinest zum Frühstück gegangen, um dann doch lieber Schinken und Käse zu genießen. Du hättest gestern Abend locker mit mir bis um halb 3 nachts ausgehalten und mit Robert und Heidi Grappa getrunken und wärst heute ebenso müde durch den Tag geschlapft. Und für die morgige Wanderung zur Enzianhütte hätten wir nicht google nach dem Weg fragen müssen. Du hättest das noch gewusst. Du hättest heute dem Koko im Schwimmbad Pommes gekauft und ein Eis und ganz viele Geschichten gewusst, wie es damals war, als ich so alt war wie der Koko.
Und diese Cantuccini hätten dir auch ziemlich gut geschmeckt und uns an unsere Sommer in Frankreich und Italien erinnert.
Eine Portion Sommerglück! Für ca. 24 Stück (bei größerem Bedarf einfach Rezeptangaben vervielfältigen)
Zitronen-Lavendel-Cantuccini
50 g geriebene Mandeln ohne Haut
40 g ganze Mandeln (mit Haut)
125 g Mehl
90 g Zucker
13 g Butter
1 Ei
4 Tropfen Lavendelöl (aus der Apotheke und ACHTUNG! Nicht mehr als 4 Tropfen, es schmeckt sonst zu "seifig". Im rohen Teig schmecken die 4 Tropfen extrem, im gebackenen Zustand ist es dann perfekt)
Abrieb einer Bio-Zitrone (ich hatte ein riesiges Exemplar und habe ca die Hälfte der Schale verwendet)
1 Prise Salz
glutenfreie Version: 125 g glutenfreie Mehlmischung (unbedingt 1 Ei der Größe L verwenden) oder 60 g Hirsemehl, 65 g Reismehl, 1 TL Johannisbrotkernmehl
Mehl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben
in der Mitte eine Mulde bilden
Butter (kleingewürfelt) und Ei dazugeben
Lavendelöl und Zitronenzesten dazugeben
alles zu einem Teig verkneten und diesen 30 min im Kühlschrank rasten lassen
Backrohr auf 200 Grad vorheizen
Teig in 2 Teile teilen und zur Rolle formen
diese 10-15 min backen
auskühlen lassen
in Stücke schneiden
nochmals 8-10 min backen
Und wenn ihr jetzt den Backofen öffnet, dann strömt euch Südfrankreich und Italien um die Ohren. Das ist gigantisch! Da ist man per Kopfkino sofort im Urlaub, versprochen! Sofern man halt diese Destinationen als Urlaubsorte mag. Es gibt ja auch Leute, die den kühlen Norden und Zimtschnecken bevorzugen. Ich mag zum Glück beides und naschen sowieso.
Eine schöne Sommerzeit und teilt diese Cantuccini mit alten und neuen Freunden! Verschenkt habe ich sie so:
Donnerstag, 28. Juni 2018
Lagerkoller, die 2.
Ich habe mich gerade gewundert, warum es so unaktuell hier ist und habe mal ein bisschen gelesen. Hier habe ich glatt ein Tränchen vor Rührung verdrückt und mir insgeheim gedacht, "wow, gut geschrieben". Und hier dachte ich "oh ja, da war doch noch etwas" und "oh nein, morgen fangen auch Ferien an."
Dieser Beitrag "Lagerkoller" berichtet nämlich vom quasi nahtlosen Übergang der Weihnachtsferien (krank) zu den Semesterferien (krank). Dann war die Familie H. ein paar Tage gesund und pünktlichst zum Start der Osterferien kommt Monsieur Koko abends von den Pfadfindern zurück, legt sich ins Bett und schläft ohne Abendessen ein. Am nächsten Morgen waren sie schon da: die verdächtigen Pünktchen. Alles klar, der Koko hat Schafblattern (= Feuchtblattern, = Windpocken). Zum 2. Mal. Vor vier Jahren hatte er sie im Sommer mal sehr leicht. Jetzt richtig. Also Ferien Zuhause verbracht.
Exakt eine Woche später ist das Zwiebale ein Pünktchen. Ziemlich sicher fand er den Wortwitz "Anton und Pünktchen" wenig erbauend und er war so richtig arm. Nachdem geteiltes Leid aber halbes Leid ist und fast alle aus Kindergarten und Volksschule irgendwann diese Pünktchen bekamen, war ich ja schon recht gelassen unterwegs. Wohl wissend, dass es hiermit erledigt ist, weil der süße Knopf hatte sie vor 4 Jahren ja relativ stark. Frohen Mutes verschenkte ich die noch zur Reserve erworbene "Anti-Juck-Tinktur" an Kokos Freund. Und dann...
ja dann waren in Woche 3 des Krankenlagers plötzlich Pünktchen beim Knopf da. Es wurden mehr und mehr und er war übersäht von diesen lästigen & juckenden Bläschen. Mit Pinsel bewaffnet schmierten wir ihn ein und er war wirklich ein armes krankes Mäuschen.
So, Koko, Knopf, Zwiebale, morgen fangen 9 Wochen Sommerferien an! Damit wir alle fit bleiben, gibt es etwas Gesundes, mit Vitaminen! ;-)
Zitronengugl
Dieser Beitrag "Lagerkoller" berichtet nämlich vom quasi nahtlosen Übergang der Weihnachtsferien (krank) zu den Semesterferien (krank). Dann war die Familie H. ein paar Tage gesund und pünktlichst zum Start der Osterferien kommt Monsieur Koko abends von den Pfadfindern zurück, legt sich ins Bett und schläft ohne Abendessen ein. Am nächsten Morgen waren sie schon da: die verdächtigen Pünktchen. Alles klar, der Koko hat Schafblattern (= Feuchtblattern, = Windpocken). Zum 2. Mal. Vor vier Jahren hatte er sie im Sommer mal sehr leicht. Jetzt richtig. Also Ferien Zuhause verbracht.
Exakt eine Woche später ist das Zwiebale ein Pünktchen. Ziemlich sicher fand er den Wortwitz "Anton und Pünktchen" wenig erbauend und er war so richtig arm. Nachdem geteiltes Leid aber halbes Leid ist und fast alle aus Kindergarten und Volksschule irgendwann diese Pünktchen bekamen, war ich ja schon recht gelassen unterwegs. Wohl wissend, dass es hiermit erledigt ist, weil der süße Knopf hatte sie vor 4 Jahren ja relativ stark. Frohen Mutes verschenkte ich die noch zur Reserve erworbene "Anti-Juck-Tinktur" an Kokos Freund. Und dann...
ja dann waren in Woche 3 des Krankenlagers plötzlich Pünktchen beim Knopf da. Es wurden mehr und mehr und er war übersäht von diesen lästigen & juckenden Bläschen. Mit Pinsel bewaffnet schmierten wir ihn ein und er war wirklich ein armes krankes Mäuschen.
So, Koko, Knopf, Zwiebale, morgen fangen 9 Wochen Sommerferien an! Damit wir alle fit bleiben, gibt es etwas Gesundes, mit Vitaminen! ;-)
Zitronengugl
70 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
150 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Natron
150 ml Buttermilch
Abrieb einer Bio-Zitrone + einige Spritzer Zitronensaft
glutenfrei: 50 g Reismehl, 50 g Maismehl, 25 g Kartoffelstärke, 1/2 TL Johannisbrotkernmehl und statt 150 ml Buttermilch habe ich 160 ml verwendet
Backrohr auf 180 Grad vorheizen
Butter und Zucker schaumig schlagen
Eier untermixen
Mehl unterheben
Buttermilch, Zitronenabrieb und je nach Vorliebe Zitronensaft dazu
gut vermischen und in Miniguglförmchen füllen (bis knapp unterhalb des Randes)
ca 15 min backen
genießen und gesund bleiben!
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