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Freitag, 12. Juli 2013

eat more candy: Ribisel-Cupcakes



Yeah, welcome back, liebe Freundin! 3 Wochen USA sind eine ganz schön lange Zeit und das findet nicht nur Monsieur Koko. (siehe hier)
Auf dem kulinarischen Jahreskalender dürfen Ribisel (=Johannisbeeren) natürlich nicht fehlen. Und die Säure der Früchte (aus dem eigenen Garten!!) harmoniert himmlisch mit dem Baiserhäubchen.
Ruck-zuck fertig sind diese kleinen Schlemmereien auch noch, also ein perfekter Start ins Wochenende:

Rezept für 10 Cupcakes + etwas Teignschen für Koko & Knopf
125 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
2 Eier
175 g Mehl
1 TL Backpulver
4 EL MIlch
Ribisel (ich hab sie leider nicht abgewogen; geschätzt haben Koko und ich 1 große und 1 kleine handvoll geerntet)

2 frische Eiweiß
100 g Zucker

Backrohr auf 170 Grad vorheizen
Butter mit Zucker cremig rühren
Vanillezucker dazu
mixen
Eier dazu
mixen
Mehl mit Backpulver dazugeben
mixen
Milch dazu
mixen
Ribisel vorsichtig unterheben
in Förmchen füllen (bis fast zum Rand, sie gehen nicht sehr stark auf)
ca 25 min backen

auskühlen lassen, aus der Form geben

Baiser
2 Eiweiß halb steif schlagen
Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen
solange bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse stehenbleibende Spitzen bildet
Baiser in Spritzsack mit runder Tülle füllen
aufspritzen (bei Wunsch noch mit dem "Küchengasbrenner" leicht bräunen)
gleich genießen

himmlisch!


Freitag, 31. Mai 2013

Eat more candy: Rhabarber-Tartelettes

Meiner liebsten Kuchentesterin Astrid habe ich zu Weihnachten einen "süßen Kalender" geschenkt. Wir hinken etwas hinterher und so gibt es Ende Mai erst Nummer 4. Das Warten hat sich allerdings gelohnt!

Eigentlich bin ich nicht so der Rhabarber Liebhaber. Die Säure finde ich zwar gut, nur die grüne Farbe ist so wenig ansprechend. In sämtlichen deutschen Koch - und Backzeitschriften leuchten die Rhabarberkuchen immer so herrlich rot und bei mir wurde alles immer nur ein grün-graues Irgendetwas. Bis ich gelesen habe, dass es eine rein rote Sorte gibt. Red Valentine heißt die zum Beispiel. Und die wird nächstes Jahr im Garten angebaut. Vom Koko höchstpersönlich. Vielleicht kann der Knopf dann ja schon ein bißchen mithelfen.
Monsieur Koko ist schon ziemlich gut in der Gartenarbeit. Beziehungsweise ziemlich begeistert. Er hantiert mit Spaten, Schaufel und Rechen, klaubt Gras zusammen, lässt Samen in die Erde plumpsen.
Ich könnt ja inzwischen einen kleinen Kuchen backen oder im Liegestuhl mit dem Knopf liegen...

Schöne Vorstellung, gell? Nur leider regnet es seit Tagen, es ist eisig kalt, wir haben wieder geheizt, tragen Winterjacken und die Sonne haben wir schon seit einer Ewigkeit nicht gesehen.
Das Wetter kann man ja nicht ändern, so müssen wir unsere Aktivitäten halt etwas anpassen. Und deswegen stehen Koko, Knopf und ich oft vorm Backrohr, laden Freunde zum Spielen und Kuchen essen ein und haben es sehr gemütlich.

Lange Vorgeschichte und jetzt aber schnell zu meinem ultimativsten Rhabarberrezept. Dank Astrids Schilchersekt kam sogar etwas summer-feeling auf!


Rezept für 1 große Tarte oder 9 (bei mir) kleine Tartelettes
(Rezept nach Lisa. Sweet Dreams, 1/2012, S. 39)
Teig
150 g Mehl
50 g Zucker
75 g kalte Butter
1 Eigelb
2 EL Schlagrahm (=Obers, Sahne)

Streusel und Belag
 60 g Mehl
2 EL Haferflocken
90 g Zucker
60 g Zucker
5 Biskotten (oder einige EL Dinkel Knusper Mix; z.B. vom Spar)
400 g Rhabarber

Für den Teig
Mehl, Zuvker, Butter, Eigelb und Schlagrahm verkneten
in Frischhaltefolie wickeln
im Kühlschrank 30 min rasten lassen

Für die Streusel
Mehl, Haferflocken, 40 g Zucker mischen
Butter würfeln
dazugeben
mit den Händen zu Streusel kneten

Biskotten fein zerbröseln
Ich hatte keine daheim und wollte wegen 5 Stück keine Packung kaufen. Daher habe ich aus unserer Müslibox den Dinkel-Knusper-Mix von VitalSpar verwendet.
Rhabarber waschen,
schälen,
klein würfelig schneiden.

Backrohr auf 200 Grad vorheizen
1 Tarteform ( Durchmesser 28 cm) fetten
oder wie ich die Silikontartelettesförmchen mit kaltem Wasser ausspülen
Teig ausrollen
in Form/Förmchen geben
einen Rand formen
Biskotten bzw. anderes "Material" verteilen
Rhabarber draufgeben
50 g Zucker verteilt drüber streuen
mit Streusel bedecken.

Meine Tartelettes waren in 20 min fertig, die große Tarte braucht laut Originalrezept 45-50 min



Mir sind recht viel Streusel und auch Rhabarber (ich hätte sie großzügiger befüllen können) übrig geblieben und daher wird es am Wochenende einen Streuselkuchen geben. Hat jemand ein tolles Rezept?



Donnerstag, 2. Mai 2013

Eat more candy: Oreo Cupcakes

Vor einiger Zeit, als grad so die ersten Sonnenstrahlen das Herz erwärmten, waren Koko, Knopf und ich einkaufen. praktischerweise bei Astrid & Philipp ums Eck. So ganz zufällig (hüstl; nein, natürlich absichtlich) hatten wir Cupcakes mit. So ein Kinderwagen ist ganz schön praktisch. Neben den 101 Utensilien, die Mamas und Kinder brauchen, transportiert er auch noch sicher Küchlein durch die Gegend.

Wir trafen uns bei einem Kaffee - erstmals ohne Wärmeheizstrahler draußen sitzend! - und verspeisten ganz heimlich die mitgebrachten Cupcakes. Ob das schlechte Gewissen, weil wir nur Kaffee ohne kaffeehauseigene Mehlspeisen konsumierten oder diese wundervollen ersten Sonnenstrahlen oder dieser nette Vormittag, der in ein nettes Mittagessen überging, oder einfach dieses geniale Rezept der Grund war, wissen wir nicht. Wir wissen nur: diese Cupcakes sind himmlisch!

Das Rezept habe ich vom Blog diesem Blog

12 Oreohälften (und zwar die mit der Creme drauf. Am besten mit einem Messer ablösen)
180g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
55g Butter, zimmerwarm
200g Zucker
2 große Eiweiß, zimmerwarm
Vanilleextrakt
120ml Milch
10 ganze Oreo Kekse, gehackt

Frosting
50g Frischkäse Doppelrahmstufe
25g Butter, zimmerwarm
200g Staubzucker, gesiebt
1-2 EL Schlagrahm (= Obers, Sahne)
gemahlene Oreokekse (ich habe einfach die übrigen Hälften genommen und zermörsert und dann vergessen draufzugeben)
Oreos als Deko

Backrohr auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Muffinform mit Papierbackförmchen versehen.
Die Oreohälften mit der Cremeseite nach oben in die Muffinförmchen legen. (Das hat Koko ganz alleine gemacht! Tja, für seine Astrid bemüht er sich!)
Mehl, Backpulver und Salz mischen.
In einer anderen Schüssel Butter und Zucker ca. 2 Minuten lang cremig mixen.
Die Eiweiß nach und nach hinzugeben sowie das Vanilleextrakt.
Dann die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und mixen,
Milch dazu und mixen
Rest Mehl dazu und mixen
Die gehackten Oreos vorsichtig mit einem Kochlöffel oder Teigspachtel unterheben.
Teig auf die Muffinförmchen verteilen
Ca. 20 Minuten lang backen. (Nicht überbacken, werden sonst steinhart!)

Für das Frosting
Butter und Frischkäse mixen,
dann den Puderzucker esslöffelweise dazu geben.
Solange mixen, bis es cremig ist
Dann den Schlagrahm dazugeben und ca. 4 Minuten lang weitermixen.
Das Frosting auf die Cupcakes geben, mit Kekskrümeln und Oreohälften verzieren.

Die Menge des Frostings reichte bei mir für 8 ordentlich bespritze Cupcakes (siehe Foto) und 4 mit einem kleinen Gupf. Das Frosting ist sofort einsatzbereit und sollte nach Möglichkeit ganz frisch, kurz vor dem Verzehr zubereitet werden. So schmeckt es am besten!

Dienstag, 19. März 2013

Eat more candy: Rocky Road Brownies

Für meine liebste Kuchentesterin und einen "alten" Freund, mit dem es sich herrlich plaudern lässt, auch übers Brownie backen. Astrid und Pfi, hier eure Brownies!


Das Rezept stammt aus dem Buch "Noch ein Stück" von Leila Lindholm. Ich mag das Buch sehr gerne (danke liebes Christkind), weil alle Rezepte bisher super gelungen sind und es einen guten Mix zwischen Süßem und Pikantem bietet.
Aber jetzt zu was Süßem; extrem süß. Aber sowas von gigantisch süß. Möchte hier irgendwer im Sommer in den Bikini passen? Eh nicht, oder? So wie es aussieht, bleibt der Winter eh.

Wobei, beim Backen arbeitet man ziemlich viele Kalorien ab. Schon beim Schaumig-Schlagen von Butter und Zucker tat mir der Oberarm weh. Ich hatte immer die naive Vorstellung, dass ich dann endlich mal schön trainierte, definierte Oberarmmuskeln bekomme, nachdem ich Koko und Knopf herumgetragen habe. Aber der Koko wurde schwerer und meine Muskeln nicht stärker. Auch beim Knopf - und den trag ich immer noch - funktionierte das nicht.
Auch der Mixer stöhnte etwas - das lag vielleicht auch daran, dass Monsieur Koko mithalf und den Mixer in die Schüssel drückte und ich versuchte, die Rührer wieder etwas in die Höhe zu bringen, oder es lag an den 480 g Zucker und 350 g Butter.
Dann kamen Kakao, Eier und Mehl dazu und dann

himmlisches Schweigen.

Koko, Knopf und ich sind Teigess-experten! Oft schmeckt mir der Teig sogar besser als der Kuchen. Rührteig, Mürbteig,... ein Gedicht!
Aber dieser Teig schlägt alles. Noch nie habe ich so eine samtige Weichheit gegessen!! Koko und Knopf waren hingerissen.
Und der fertige Kuchen hält, was der Teig verspricht!

Beim Abwaschen schaute mich unsere Küchenmaschine etwas schelmisch an. Bei uns herrscht nämlich ganz strenge Küchenutensiltrennung. Küchenmaschine, Fleischthermometer, Pinzette, Japanische Messer,... gehören meinem Mann. Kleines Messer, Mixer, ...sind meins. Vielleicht sollte ich das schicke Teil ja doch irgendwann mal benützen. (also kleiner Tipp, wenn ihr den Teig macht und eine Maschine habt, überlässt ihr das Rühren)

So und nun endlich das Rezept!
350 g weiche Butter
480 g Zucker
120 g ungesüßtes Kakaopulver
100 ml heller Zuckerrübensirup (ich hab Honig verwendet)
1/2 TL Salz
6 Eier
180 g Mehl

Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Butter und Zucker zu einer hellen, cremigen Masse verrühren
Kakao, Zuckerrübensirup, Salz hinzufügen
Nach und nach die Eier einzeln vermixen
Mehl vorsichtig unterheben
Teig in ein tiefes Backblech (mit Backpapier ausgelegt) füllen - ich habe einen Kuchenrahmen, 21x33 verwendet)
35 min backen, der Teig sollte noch leicht klebrig sein

Der Teig allein ist wirklich schon ein Gedicht und ein super Brownie-Kuchen. Das Topping drauf ist sehr üppig, da würde ich nächstes Mal nur die Hälfte nehmen.

Fudge Glasur
300 ml Rahm
100 ml Milch
100 ml heller Zuckerrübensirup (ich hab wieder Honig genommen)
400 g Zartbitterschokolade (70 %)

Rocky-Road Topping
100 g weiche Karamellbonbons mit Schokoladenüberzug, halbiert
70 g ungesüßte Pistazien (ich hab gehackte verwendet)
120 g gesalzene Erdnüsse
2 Handvoll Minimarshmallows

Rahm, milch und Zuckerrübensirup aufkochen
vom Herd nehmen
ein paar Grad abkühlen lassen
Schokolade fein hacken
in die warme Rahmmischung geben, schmelzen lassen und glatt rühren
Die Glasur auf den Kuchen streichen und mit den Zutaten für das Topping bestreuen


Mahlzeit! Und das Beste! Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser!!




Freitag, 1. Februar 2013

Eat more candy

Meiner liebsten, eifrigsten Kuchentesterin Astrid habe ich (öh, das Christkindl) zu Weihnachten einen kulinarischen Kalender geschenkt. Jeden Monat gibt es ein Stück vom süßen Glück aus Monsieur Kokos Küche.


Welche Kombi ist wohl am besten geeignet, um das neue Jahr zu begrüßen? Schoko, Karamell und das in dem wohl größten Schokoriegel der Welt!! Wenn ich schon mal einen Schokoriegel vernasche, was eigentlich seit der Geburt vom Herrn Koko quasi nie passiert, so wegen Vorbildwirkung und weil wenn Schokoriegel, dann ungeteiltes Glück und der Herr, inzwischen beide, wollen immer mitnaschen, dann diesen! Als ich hier bei Klitzeklein sah, dass man den sogar selber machen kann, war klar, dass der gemacht wird.

Im Jänner war's perfekt, weil endlich mal so kalt, dass die Schichten draußen am Balkon kalt werden konnten. Unser Gefrierfach ist einfach zu klein.

Und so kommt ihr zum puren Schokoglück: (ein paar Zutaten gibt es nur in unserem Nachbarland, also im Urlaub mitnehmen oder von jemanden mitbringen lassen. Ich hab da meine "Sweetsdealer" Sybil und Astrid!

Zutaten für den Erdnuss-Schokoriegel (Snickers homemade)
440 g Vollmilchkuvertüre (ich hab nur 400 genommen)
180 g cremige Erdnussbutter (ohne Stücke)
60 g Butter
200 g Zucker
55 g gezuckerte Kondesmilch (gibt es in Deutschland und der Schweiz, bei uns in manchen russ. Lebensmittelläden)
150 g Marshmallow Fluff Vanille (gibt es auch in Deutschland, bei uns nur via amazon oder sehr teuer beim Meindl am Graben)
1 TL flüssiges Vanilleextrakt
200 g salzige Erdnüsse
400 g Karamelltoffees
45 g Schlagrahm (=Obers, Sahne)

Ein variables Kuchenblech auf 22 cm x 28 cm ausziehen, auf ein Blech stellen und von außen mit Alufolie abdichten. Oder eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden

Schicht 1

Hälfte der Vollmilchkuvertüre in der Mikrowelle schmelzen (oder auf dem Wasserbad) und 60 g Erdnussbutter einrühren, bis es eine geschmeidige Masse ist. In die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach bzw in die Kälte stellen.

Schicht 2

Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, 60 g Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen. (oder ins Kalte hinaus!)

Schicht 3

Karamelltoffees und Schlagrahm in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.

Schicht 4 = wie Schicht 1

Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Achtung! Das Ding ist seeeehr mächtig, daher nur kleine, schmale Stücke runterschneiden. Schmeckt gekühlt und zimmerwarm excellent! Koko war begeistert!! Astrid auch! :-)
Sooo riesig ist dieser Schokoriegel. Bitte Kopf drehen - Mein Blogprogramm meint wohl, dass man hin und wieder Gymnastik vorm Bildschirm einlegen sollte.

Und so sieht es aus, wenn man ein Stückchen Glück dem Liebsten einpackt.
(bitte wieder Kopf drehen)

Das war der Beitrag für Jänner, im Februr gibt es... ? Astrid hat die Liste und darf bestimmen!