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Donnerstag, 28. Juni 2018

Lagerkoller, die 2.

Ich habe mich gerade gewundert, warum es so unaktuell hier ist und habe mal ein bisschen gelesen. Hier habe ich glatt ein Tränchen vor Rührung verdrückt und mir insgeheim gedacht, "wow, gut geschrieben". Und hier dachte ich "oh ja, da war doch noch etwas" und "oh nein, morgen fangen auch Ferien an."
Dieser Beitrag "Lagerkoller" berichtet nämlich vom quasi nahtlosen Übergang der Weihnachtsferien (krank) zu den Semesterferien (krank). Dann war die Familie H. ein paar Tage gesund und pünktlichst zum Start der Osterferien kommt Monsieur Koko abends von den Pfadfindern zurück, legt sich ins Bett und schläft ohne Abendessen ein. Am nächsten Morgen waren sie schon da: die verdächtigen Pünktchen. Alles klar, der Koko hat Schafblattern (= Feuchtblattern, = Windpocken). Zum 2. Mal. Vor vier Jahren hatte er sie im Sommer mal sehr leicht. Jetzt richtig. Also Ferien Zuhause verbracht.
Exakt eine Woche später ist das Zwiebale ein Pünktchen. Ziemlich sicher fand er den Wortwitz "Anton und Pünktchen" wenig erbauend und er war so richtig arm. Nachdem geteiltes Leid aber halbes Leid ist und fast alle aus Kindergarten und Volksschule irgendwann diese Pünktchen bekamen, war ich ja schon recht gelassen unterwegs. Wohl wissend, dass es hiermit erledigt ist, weil der süße Knopf hatte sie vor 4 Jahren ja relativ stark. Frohen Mutes verschenkte ich die noch zur Reserve erworbene "Anti-Juck-Tinktur" an Kokos Freund. Und dann...
ja dann waren in Woche 3 des Krankenlagers plötzlich Pünktchen beim Knopf da. Es wurden mehr und mehr und er war übersäht von diesen lästigen & juckenden Bläschen. Mit Pinsel bewaffnet schmierten wir ihn ein und er war wirklich ein armes krankes Mäuschen.

So, Koko, Knopf, Zwiebale, morgen fangen 9 Wochen Sommerferien an! Damit wir alle fit bleiben, gibt es etwas Gesundes, mit Vitaminen! ;-)

Zitronengugl


70 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
150 g Mehl
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Natron
150 ml Buttermilch
Abrieb einer Bio-Zitrone + einige Spritzer Zitronensaft

glutenfrei: 50 g Reismehl, 50 g Maismehl, 25 g Kartoffelstärke, 1/2 TL Johannisbrotkernmehl und statt 150 ml Buttermilch habe ich 160 ml verwendet


Backrohr auf 180 Grad vorheizen
Butter und Zucker schaumig schlagen
Eier untermixen
Mehl unterheben
Buttermilch, Zitronenabrieb und je nach Vorliebe Zitronensaft dazu
gut vermischen und in Miniguglförmchen füllen (bis knapp unterhalb des Randes)
ca 15 min backen
genießen und gesund bleiben!








Montag, 5. Februar 2018

Für meine Freundinnen



Einmal im Monat treffe ich mich vormittags mit zwei Freundinnen. Und dann erfüllen wir sämtliche Klischees, die man über Hausfrauen nur haben kann. Wir sitzen von ca 9.00 bis 11.30 gemütlich zusammen, trinken Kaffee und Prosecco (reichlich ;-) ), in der Adventzeit auch Eierlikör, lassen uns die unterschiedlichsten kulinarischen Spezialitäten schmecken und plaudern und kichern. Wir unterhalten uns wenig über Kinder, noch weniger über Männer, hin und wieder wird politisiert, aber meistens plaudern wir übers Essen, Kochen und das ewige Thema Abnehmen. Das ist immer ziemlich lustig, weil das Abnehmen von uns nicht ernsthaft betrieben wird, weil wir uns einfach so mögen wie wir sind. Aber trotzdem ist es jedesmal Thema und es ist einfach herrlich, über Low Carb und no sugar zu sinnieren und sich noch so einen kleinen Gugl einzuverleiben. Fast ein bisschen rebellisch. :-)

Diese süßen kleinen Eierlikörgugls widme ich all meinen Freundinnen. Die sind nur für Euch, nix für die Kinder. Und aus der Ferne oder Nähe sag ich mal Danke! Es ist schön, mit der einen ewig lang zu telefonieren, mit der anderen immer noch kindische Spinnereien auszutauschen, oder an tollen süßen Projekten zu arbeiten, durchs sommerliche Baden zu bummeln und mehrere Abende (yeah, wir werden immer besser) übers Jahr verteilt einfach nur für uns zu haben, gemeinsam zu frühstücken, spazieren zu gehen, besucht zu werden, stets anrufen zu dürfen.
Und Danke an meine Opernball-Freundinnen! Durch euren Tratsch letztes Jahr via what's app und sms wurde ich so von der Eröffnung abgelenkt, dass ich die Highlights der Polonaise versäumt habe. Ihr seid ein fantastischer Mama-Opernball-Telefontratsch-Ersatz. Bis donnerstags!

Mini-Eierlikör-Gugl
Das Rezept reicht für ca 60 Stück. Ich habe diese Form und die sind wirklich ganz klein: Mini-Guglhupf-Form
Für etwas größere Formen (Muffingroß) reicht die Teigmenge vermutlich für 12 Stück.

2 Eier
75 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
125 ml geschmacksneutrales Öl
125 ml Eierlikör
150 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
optional: weiße Kuvertüre zum Eintauchen

Backrohr auf 180 Grad vorheizen
Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren
Öl und Eierlikör zur Masse geben und gut verrühren
Mehl, Backpulver, Salz unterheben
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Guglförmchen spritzen
15 min backen, etwas auskühlen lassen und die nächste Tranche backen, ...

Ich habe sie diesmal pur gelassen, aber mit etwas weißer Schokolade wie zum Beispiel hier schmecken sie sicher auch köstlich.

Also, Prost, meine lieben Freundinnen!









Montag, 16. Oktober 2017

Der perfekte Seelentröster ...

... für alle großen und kleinen Wehwehchen und er eignet sich wohl auch als Bezahlungsmittel für das nationale Einsatzkommando, das Monsieur Koko bräuchte. ;-)

Der Umgang mit Auas und Wehwehchen ist bei den Herren Koko, Knopf und Zwiebale sehr, ich betone SEHR unterschiedlich.

Der süße Knopf bringt regelmäßig von seinen Bauarbeiten im Garten des Kindergartens oder unserer Holzhäufen Schiefer (=Splitter) in der Hand mit. Wenn ich die nicht zufällig entdecke, dann passiert mal lange nichts, bis sie quasi von selbst herauseitern. Wenn mein Mann diese mit der Pinzette herausholt, muss ich dem Knopf zwar die Hand halten, aber ich glaube, er hat sich dieses Verhalten eher von seinem großen Bruder abgeschaut.
Der coole Umgang mit solch kleinen Wehwehchen mag vielleicht an der verminderten Schmerzempfindlichkeit liegen, aber im Grunde ist der Knopf ein eher gelassener Typ.

Ganz anders Monsieur Koko. Es gibt Fotos, die zeigen ihn als zweijährigen Knirps, über und über mit Pflastern beklebt. Er tat sich zwar nie weh, weil er ja motorisch eher vorsichtig unterwegs war (ist), aber zur Dekoration mussten die Pflaster her. Drache Kokosnuss Plaster standen damals hoch im Kurs. Vielleicht ist dieser damalige großzügige Umgang mit nicht notwendigen Pflastern Schuld, aber ich entschuldige mich jetzt schon bei etwaigen Freundinnen des Herrn Kokos. Er ist eine Mimose. Sorry, Mädls, er hat wirklich fantastische Vorzüge, aber er ist der klassische Typ "Männerschnupfen". Ein mikroskopisch kaum wahrnehmbares rotes Pünktchen hat ihm letzthin solche Schmerzen bereitet, dass er gar nicht einschlafen konnte und erst nach liebevollster Zuwendung und Betreuung durch seinen Vater (ich mach da nämlich nicht mit) und Creme, Pflaster und Co. war die Nachtruhe gesichert. Vor ein paar Wochen hatte er tatsächlich mal einen Kratzer an der Hand, der ein wenig blutete. Sein Gejammere war filmreif. Ich fuhr ihn dann schon etwas gereizt an, ob ich jetzt die Rettung oder das nationale Einsatzkommando verständigen sollte und ich schwöre es euch, für kurze Zeit, blitzte es in seinen Augen auf. Aber es war dann doch zu peinlich und er verkroch sich still leidend in sein Zimmer.

Der jüngste in der Runde ist da wieder hart im Nehmen. Ich habe euch doch erzählt, dass er so vor Selbstbewusstsein strotzt (hier nachzulesen) und sich ziemlich oft selbst gratuliert. "Gute Idee, das habe ich gut gemacht, so gute Idee" sind seine Standardsätze. Vor ein paar Tagen kam er mit blutverschmierter Nase zu mir und ich dachte mal wieder an Bruderzwist im Hause H. Aber auf mein Nachfragen meinte s'Zwiebale. "Keine gute Idee. Anton sich gehaut hat. Selber. Auf Nase. Keine gute Idee." Zumindest hat er auch eine realistische Selbsteinschätzung. ;-)
Während ich also sein Gesicht säuberte und das Nasenbluten stillte, kam ein besorgter Knopf daher und streichelte den kleinen Bruder und fragte ganz aufgelöst: "Tonton Aua?". Und der Tonton (alias Zwiebale, alias Anton) antwortete seelenruhig: "Ist nix, Luis, ist nur Blut!"

Egal ob großes oder kleines Aua oder gar keines, diese kleinen süßen Gugl versüßen jeden Alltag. Und sie sind so herrlich praktisch, weil sie in jede noch so kleine Hand passen und schwupps, im Mund verschwunden sind. Man könnte sie auch als Jause in ein schickes Sackerl packen oder mit einem Glas Milch genießen.

Seit Tagen lag schon ein geerntneter Kürbis in der Küche herum, bzw. desssen Reste. Nach unzähligen pikanten Rezepten schlich ich also um das Ding herum und dachte mir immer öfter, mit Zimt müsste der doch auch gut schmecken und da kam dann das Rezept von Zucker, Zimt & Liebe gerade richtig. Ich habe es en bisschen abgewandelt und 72 herrliche Mini-Gugls gebacken. Wer weniger möchte, halbiert bitte einfach die Rezeptangaben.



Kürbis-Mini-Gugls mit Schoko-Chai-Guss
325 g Mehl
200 g brauner Zucker
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Zimt
70 g Butter
225 ml Milch
175 g Kürbispüree (entweder selbst hergestellt oder ratzt fatz aus der Babyabteilung, z.B. von Hipp)
weiße Kuvertüre
Chai-Küsschen Gewürzmischung von Sonnentor

Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Zimt in einer Rührschüssel vermischen
Butter bei niedriger Temperatur schmelzen
geschmolzene Butter mit Milch und Kürbispüree verquirlen
flüssige Zutaten zu den trockenen geben
kurz mit Kochlöffel oder Teigspachtel vermischen, bis sich alle Zutaten vermengt haben
Teig in Spritzbeutel füllen
in Guglformen (2/3 voll) füllen
15 min backen
auskühlen lassen
Kuvertüre schmelzen, die Gugls darin eintauchen und mit Chai-Küsschen bestreuen (und das ist ein MUSS, ich habe ein paar ohne Schokolade und welche mit Schokolade, aber ohne Chai-Küsschen gemacht. Die schmecken auch gut, aber richtig fantastisch ist die "Vollversion".)





 Meine Vorliebe für die Chai-Küsschen-Mischung von Sonnentor hat sich seit damals nicht geändert und ich bin immer noch ganz begeistert. Vor allem weil die Firma damals so nett war und mir einige Produktproben zuschickten, die allerdings immer noch auf ihren Einsatz am Blog warten.

Dienstag, 7. März 2017

Von Leseanfängern und Profis


Ganz ehrlich, die Schule schafft mich. Monsieur Koko ist seit September begeisterter Erstklässler. Er findet die Schule toll, die Lehrerin sehr nett, das Extraangebot wie Chorsingen oder Frühmorgenmeditation im Advent toll, hat sehr nette neue Freunde gefunden. Nur die Hausaufgaben, tja, die sind nicht so sein Ding. Er trödelt und trödelt, jammert, sumst herum, und trödelt. Er bringt mich zur Weißglut und Verzweiflung.
Solltet ihr Kindergartenkinder Zuhause haben, GENIESST ES! Das Leben ist herrlich, unkompliziert, g'miatlich! Solltet ihr auch Schulkinder haben und an deren Hausaufgabeneinstellung verzweifeln, denkt daran: ihr seid nicht allein und gemeinsam gönnen wir uns zum Beispiel diese herrlichen Gugls.

Gewidmet ist der Gugl allerdings dem süßen Knopf. Der ist ja noch Kindergartenkind und was Buchstaben und Wörter betrifft, sehr wissbegierig. Der Knopf und ich sitzen also gerade über seinen Lesewörter (nach der Flash-Lesemethode für Kinder mit Down Syndrom), da kommt Herr Koko her spaziert und entziffert mühsam. E ... ule. Der süße Knopf schaut auf das Wort, dann seinen großen Bruder an und sagt sehr bestimmt: "Nein, Eule!"

Diese kleinen Gugl eignen sich übrigens ganz hervorragend, seinen Frust mit Süßen zu bekämpfen, denn schwupps, sind sie fast heimlich und sehr schnell im Mund verschwunden. Also auf zur nächsten Hausarbeitenrunde ;-)


Rezept für 12-48 Gugl (hängt sehr von der Größe eurer Guglform ab. Bei meiner mittleren (ca Muffingröße) sind es 12, bei den Miniguglformen ca 48 (das hängt davon ab, wie viel Teig wir schlecken)

2 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl (ich habe das glutenfreie Mehl von Schär (farine) genommen)
1/2 TL Backpulver
125 ml Schlagrahm (=Obers = Sahne)

Backrohr auf 180 Grad vorheizen
Eier mit Zucker schaumig rühren
Mehl mit Backpulver vermischen und unter die Masse mixen
Schlagrahm einrühren (aber nicht fest schlagen)
in die Förmchen füllen und backen.
Minigugl: 15 min
Gugl: 20 min


Und wenn ihr einen richtig großen Guglhupf backen möchte, dann verdoppelt die Mengenangaben und backt den Guglhuf 50 min.
Ich kenne das Rezept nur in der glutenfreien Variante, aber es müsste mit normalem Mehl auch funktionieren.



Und wie man diese hübsche Glasur so perfekt hinbekommt, verrate ich Euch natürlich auch. Bedingung: Silikonbackform. Sonst funktioniert es nicht.
Ihr backt die Gugl, lässt sie auskühlen, löst sie aus der Form heraus. Die Form wird gewaschen und getrocknet. Dann schmelzt ihr Kuchenkuvertüre, candy melts,... und füllt diese bis zur Hälfte mit der flüssigen Schokolade. Dann drückt ihr den Gugl wieder perfekt in die Form und lässt die Schokolade aushärten. (Das funktioniert am besten im Kühlschrank)
Schaut doch echt toll aus! Und das Rezept ist so einfach, das kann Monsieur Koko schon ganz alleine. Weil Kuchen backen findet er cool; nur Hausaufgaben nicht. ;-)

Donnerstag, 7. April 2016

Backblues?! Ich habe Kuchen!


Es ist gerade ein paar Wochen her, da überfiel mich der totale Backblues. Keine Lust mehr, keine Freude,... und schuld daran war das Mehl. Also genauer gesagt, das "Nicht-Mehl". Der süße Knopf hat nämlich Zöliakie. (Als würde ein Extra nicht reichen). Kein Weizen-, Dinkel-, Roggenmehl, kein CousCous, Bulgur (vermutlich hält sich der Schmerz beim Betroffenen da in Grenzen), keine Grießnockerln, keine herkömmlichen Nudeln,...

Als er am 1. Umstellungstag nach Hause kam, sah er die Reste vom Laugenstangl vom Zwiebale und wollte die natürlich. (blöder Fehler meinersits, nicht alles wegzuräumen) Als ich ihm erklärte, dass er das Brot nicht essen darf, weil er davon Bauchweh bekommt, weinte der süße Knopf bitterlich. Und ich musste gleich mitweinen. Ich hatte den Vormittag nämlich zugebracht, glutenfreie Laugenstangerln zu backen und die waren so ungenießbar...
Der süße Knopf hat die natürlich verweigert. Die erste Torte,... eine Katastrophe! Unseren Freunden, die sie mit Begeisterung aßen gehört immer noch die Tapferkeitsmedaille verliehen oder besser noch der Oscar für ihre schauspielerische Leistung. Der Knopf hat auch diese Torte verschmäht. Der Koko hat sie geliebt! Lag wohl daran, dass ich, um das nach Styropor schmeckende Etwas ein bisschen zu kaschieren, reichlichst üppige Creme drum herum strich.

Inzwischen landeten einige Backversuche in der Tonne, ABER, ich bin besser geworden. ;-) Bzw. hat mich der Ehrgeiz gepackt, anständige glutenfreie Backwaren herzustellen. Und das ist echt eine Challenge! Inzwischen habe ich schon einige gute Rezepte nachgebacken und sogar erfolgreich bewährte glutenhaltige in glutenfreie umgewandelt. Yeah!!
Um es mit den abgewandelten Worten meines süßen Knopfs zu sagen: "Ich habe Kuchen!" (Knopfs erster Satz war nämlich vor einigen Tagen: Tonton, ich habe Ball!)

Hier kommt das Rezept für geniale Mohn-Cupcakes, das ich für Gugls umgewandelt habe. (Renate Gruber von Cupcakes Wien vielen Dank für die Rezeptidee)


Mohn Gugls (für ziemlich viele Gugls, ich habe vergessen zu zählen, aber ich habe meine Guglsilikonform 3x und etwas gefüllt).

100 ml Milch
70 g Mohn
100 g Ei (2 Stück, Größe M)
110 g Zucker
70 g Apfelmus
30 g Reismehl
30 g Maizena
10 g Backpulver
40 ml Öl
80 g Joghurt

Backrohr auf 180 Grad vorheizen
Milch in einem Kochtopf erhitzen
Mohn hineinrühren
Topf vom Herd nehmen
Mischung 5 min quellen lassen
Reismehl mit Maizena und Backpulver vermischen
In einer Schüssel Eier mit Zucker hellcremig rühren (das dauert ca 2-3 min)
Mohnmischung unterrühren
Öl dazu
Joghurt dazu und mixen
Mehlmischung dazu und mixen
Teig (keine Sorge, er gehört so flüssig) in die Guglform bis knapp unter den Rand füllen
ca 12-15 min backen
auskühlen lassen und dann aus der Form lösen


Das tolle daran ist, dass sie auch am nächsten Tag noch total saftig sind und das ist eine echte Besonderheit bei glutenfreien Backwaren!


Das süße Töpfchen wurde mir übrigens wieder von Via Nova, kulinarische Geschenke als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Vielen DANK!!!

Die Masse eignet sich übrigens auch hervorragend, um Cupcakes herzustellen (dafür war sie ja auch ursprünglich gedacht)
Bei den Minicupcakes gebt ihr bitte Papierförmchen in euer Muffinblech. Da bleibt die Backdauer wie bei den Gugls.
Bei normal großen Muffins erhöht sie sich auf 20-25 min (bitte Stäbchenprobe machen)
Perfekt dazu passt ein Vanille-Frosting!


Für das Vanillefrosting kocht ihr am Vortag einen sehr dicken, festen Vanillepudding.
Am nächsten Tag nehmt ihr 180 g Vanillepudding und mixt ihn für ein paar Sekunden auf. Dann 250 g Mascarpone dazu und nochmals mixen. Je nach Süßigkeitsbedarf darf gerne auch noch etwas Staubzucker dazu. Das Topping ist nun perfekt zum Aufspritzen.
Herrlich hat die Amarena Kirsche dazu geschmeckt!

Mich erinnern diese Fotos leider an Halloween, wen noch?


Aber fantaschtisch geschmeckt haben sie!!!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Liebesgeständnis




Die Herren Koko, Knopf und Zwiebale meine ich nicht mit dem Liebesgeständnis. Die sind sowieso immer geliebt (wobei ich auch ehrlich zugebe, dass ich sie manchmal ganz besonders lieb habe, wenn sie schlafen). Meinem Mann muss ich auch kein Liebesgeständnis machen. Der ist einfach der Beste! Immer und ewig.

Dem goldenen Herbst eine Liebeserklärung machen? Wer mich gut kennt, der weiß, dass dies meine liebste Jahreszeit ist. Frühmorgendlicher Nebel wird von Sonnenstrahlen durchbrochen, die Blätter färben sich und das strahlt so herrlich, ach, da komme ich ins Schwärmen? Das mag auch daran liegen, dass die Temperaturen endlich wieder so sind, dass man beherzt zum Teig kneten, rühren, mischen und backen schreitet. Dass Backen eine große Liebe und Leidenschaft von mir ist, ..., kein Geheimnis.


Verliebt in dieses wunderschöne Geschirr? Vernarrt in diese süßen Gugls?
Wir nähern uns der Sache. 
Also, ich gestehe, ich bin derzeit absolut Chai-Küsschen süchtig. Ich vermute, ich wäre sogar der perfekte Werbeträger für die Firma Sonnentor, weil ich ziemlich sicher schon nach Chai-Küsschen dufte. Ich kenn da nämlich nix, alles wird mit dem Chai-Gewürz geküsst. Der Milchschaum vom Cafe latte, auch der morgendliche Earl Grey mit Milch schmeckt "gechaied" superbe, das Apfelmus, das Birnenkompott, das Müsli, die Herbsttorte,... überall muss eine große Prise Chai Kuss drauf. 

Vermutlich küsst mich das Zwiebale grad so gern, weil auf meinen Lippen sicher immer Reste vom zuckrigen Chai drauf sind. Sogar der coole Monsieur Koko kommt in letzter Zeit immer öfter kuscheln und auch der süße Knopf zeigt ein neu entfachtes Nähebedürfnis. Wobei das liegt vielleicht auch daran, dass die großen Herren sommer-hitze-bedingt etwas kuchenhungrig sind.


Dieses Rezept ist übrigens perfekt für meine großen Lieben: Es lässt sich super auf wunderschönem Geschirr (zu haben übrigens bei Via Nova, Berndorf) fotografieren, schmeckt nach Herbst (dank der Birne drin), macht kleine und große Kuchenliebhaber glücklich und... verströmt das Aroma von Chai-Küsschen (es ist darin gewälzt!!!)


Rezept Birnen - Minigugls (aus Lecker Bakery, Nr 3, 2012)

Je nach Größe der Form für 20 - 60 Gugelhüpfchen. Ich habe die klassische Guglform der Firma Silkomart und da wurden es 60 Stück. Bei so vielen Kindern und Besuch im Haus ist das nie ein Problem. Wer sich um den Absatz sorgt, kann das Rezept einfach halbieren

180 g Mehl
30 g Speisestärke
1 TL Backpulver
90 g zimmerwarme Butter
150 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
2 Eier (Größe M)
1 feste Birne (ca 150 g)

Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Mehl, Backpulver, Stärke mischen
Butter, Zucker und Vanillezucker cremig rühren (mit dem Mixer)
Eier einzeln unterrühren
Mehlmischung dazu geben, verrühren
Birne schälen, fein reiben und unter den Teig heben (Kerngehäuse natürlich nicht)
Teig in einen Spritzbeutel füllen und Förmchen zu 2/3 befüllen.
Ca 14 min (bei den kleinen Formen, sonst ca 20-25) backen
5 min auskühlen lassen

Ca 100 g Zucker und ganz viel Chai-Küsschen Gewürzmischung in einen tiefen Teller geben und darin die noch heißen Gugls wälzen.



Wenn ihr sie nicht gleich verspeist, unbedingt in einer verschlossenen Box, am besten noch mit einem Stück Apfel versehen, aufbewahren. Sonst werden die kleinen Kuchen recht schnell trocken und hart.

Koko, Knopf & s'Zwiebale haben übrigens schon Nachschub gebacken, weil die ersten so gut ankamen und auch Bestellungen von Kokos Freunden eintrudelten - ich habe dem Koko nämlich ein paar als Jause in den Kindergarten mitgegeben und jetzt wollen alle so kleine Kuchen. Und ich gönn mir jetzt auch noch ein Gute Nacht Hupferl und warte auf den Werbevertrag von Sonnentor. Zumindest träum ich sicher vom Chai-Küsschen und lass mich daweil von einem meiner Männer küssen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Für den Knopf einen Gugl! Einen? Alle soll er haben!



Wer Mama oder Papa ist, der weiß, dass es mit kindern ganz viele wunderschöne, berührende, glückselige Momente gibt. Und es gibt ein paar "magische" Momente, die mit einer Wucht für immer ins Herz reingehen.
Für einige ist das der 2. Streifen am Schwangerschftstest oder das erste Ultraschallbild mit dem schlagenden Herzen,...
Bei Monsieur Koko war es sein erster Schrei. Eine Glück, eine Freude, einfach unbeschreiblich. Und dann so ca 5 Monate später als er sich zum ersten Mal vom Rücken auf den Bauch drehte. Ich war einfach fasziniert, dass das in ihm drin steckte, dass er etwas aus eigenem Antrieb machte und es sich von niemandem abschaute. (damals fand mein Leben nämlich noch nicht am Fußboden statt).
Und dann nochmals 2 Jahre später, einfach so, aus heiterem Himmel, als Koko beim Spazierengehen vor mir ging und mich plötzlich so ein Glücksgefühl überkam und ich kurz innehalten musste und voller Liebe und Stolz dachte: das ist unser Sohn!

Beim Knopf gibt es mehrere solche magische Momente. Der erlösende Anruf, dass er die OP gut überstanden hatte (da war er grad ein paar Stunden alt), die Nachricht, dass die Beatmungsmaschinen abgeschaltet werden konnten und er selber atmet und als er so 3 Wochen alt war und ich ihn zum ersten Mal in meinen Armen halten durfte. Wenn ich daran denke, muss ich immer noch vor Glück weinen.
Das erste Mal "umdrehen" war auch ein bewegender Moment, aber noch viel toller war, als er sich zum ersten Mal selbst hinsetzte. Und als er mich vor einigen Wochen morgens mit den Worten "MAMA" weckte, da lag ich verschlafen und trotzdem hellwach im Bett und die Tränen ronnen nur so runter.
So glücklich kann man sein!
Und samstags war es wieder Zeit für einen magischen Knopf-Moment.

Der Knopf kann krabbeln! Ganz vorsichtig und zaghaft tapste zuerst eine Hand vor, dann ein Bein, die andere Hand, ein Bein, ... Mein Mann, Koko und ich jubelten und applaudierten, sodass unser süßer Knopf ganz irritiert war. Und dann aber noch ein paar Zentimeterchen weiterkrabbelte.
Und deswegen gibt es für ihn alle Gugls!
Unser süßer Knopf ist jetzt 1,5 Jahre alt und erobert jetzt selbständig seine Welt. Was für eine Freude!
Wer diesen Blog noch nicht lange verfolgt und uns nicht kennt, wundert sich jetzt vielleicht. 1,5 Jahre alt und grad Krabbeln ist ja nicht gerade ein neuer Weltrekord. Für uns ist er das aber, denn unser süßer Knopf hat das Down Syndrom. Er lässt sich mit seiner Entwicklung also ein bißchen Zeit. Nur beim Essen nicht, da hat er ein weltrekordmäßiges Tempo drauf!

Und so konnte ich nur 4 Gugls fürs Foto retten.

Und ich geh jetzt mal die Wohnung kindersicherer machen. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder hält sich der Knopf nämlich überhaupt nicht an ein Nein und findet Blumenerde, Kabel, Weinflaschen, ... äußerst interessant.


Rezept für die Marmorgugl, abgewandelt nach einem :
Rezept von Oliver Brachat, Cupcakes, 50 neue Rezeptideen, S. 42

125 g weiche Butter
125 g Zucker
1/2 Packung Vanillezucker
3 Eier
150 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
1 EL Kakaopulver
2 EL Milch

Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Guglformen mit Wasser ausspülen (ich verwende diese von Silikomart )
Eiweiß mit Hälfte des Zuckers zu Schnee mixen
Weiche Butter, Hälfte Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse rühren
Eier trennen
Eigelb nach und nach zum Teig mixen
Mehl mit Backpulver mischen
unter Teig mixen
Eischnee vorsichtig unter den Teig heben
Hälfte der Teigmenge in eine andere Schüssel füllen
Kakaopulver mit Milch mischen
unter eine Teighälfte rühren
Teige in je 1 Spritzbeutel (Gefriersackerl) füllen
abwechselnd in die Guglformen füllen

Ca 25 min backen (Stäbchenprobe)
auskühlen lassen, aus der Form lösen und halbwegs gerecht in der Familie aufteilen ;-)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Super saftige süße Schokoladengugl




Einfach himmlisch! "Monsieur Koko meinte: "Der Teig schmeckt mir so gut, dass ich jetzt gleich mehr essen muss". Ich war begeistert, ein Rezept, bei dem ich nur 2 Schüsseln, 1 Kochlöffel und 1 Kaffeelöfferl abwaschen muss.
Der einzige Nachteil: Die 18 Gugl waren viel zu schnell verputzt. Einen hab ich vorher schon zur Seite gelegt für meinen Lieben. Der meinte: "So hmmm, weich und zart und saftig, das kann man ja gar nicht beschreiben; perfekt"

Wenn Kokos liebste Mäderln (die Große und die Kleine) mit ihrer Mama zu Besuch kommen, legt er sich immer besonders ins Zeug. Da muss ich schon am Vortag Vorschläge machen, was wir backen können. Und frühmorgens wacht er schon auf und meint: jetzt ist nachmittags, jetzt kommen die Große und die Kleine. (Trotz größter Zuneigung verwendet Koko kaum die Vornamen sondern sagt immer die Große und die Kleine)
Heute saß er nach einem sehr kurzen Mittagsschlaf (weißt Du Mama, ich bin so aufgeregt) eine halbe Stunde auf der Couch, im Blick die Eingangstür und meinte ca 5x in der Minute: "jetzt kommen sie. Jetzt läutet es!"

Die Freude war beiderseits groß, als es endlich klingelte. (das kann nämlich ganz schön nervig sein, 5x in der Minute zu erklären, dass es noch nicht 15 Uhr ist und unsere Gäste erst dann klingeln)
Wie gesagt, die 17 Gugl waren sofort weg. Nächstes Mal mach ich die doppelte Menge, versprochen!

Rezept für 18 super saftige Schokoladen Minigugl

70g dunkle Schokolade
60g Butter
80g Zucker
optional 1/2 TL Vanilleextrakt
45g Mehl
1 Ei

Backrohr auf 170°C vorheizen
Butter und Schokolade schmelzen (in der Mikro oder überm Wasserbad)
Butter- Schokoladenmischung in eine Schüssel geben
Zucker und die Vanille mit einem Holzkochlöffel einrühren
Das Mehl dazugeben und gut durchrühren
Das Ei unterrühren und so lange mit dem Holzkochlöffel umrühren, bis die Masse gleichmässig cremig ist
Masse in einen Spritzbeutel füllen und in die Gugl-Förmchen verteilen
mit einem Kaffeelöffel noch etwas andrücken, damit die Masse gut in den Förmchen sitzt
Ca. 12 Minuten backen (bei mir waren es 14)
auskühlen lassen.

Achtung, hier wird es etwas tricky. Die Gugl müssen komplett ausgekühlt sein, bevor man sie vorsichtig (!) aus der Form löst. Im Gegensatz zu anderen Gugls, die nur so aus der Form ploppen, bleiben diese gerne ein wenig kleben. Der Teig ist nämlich einem Brownieteig ähnlich und daher noch sehr saftig.

Da gerade Fasching ist, habe ich die Gugls mit grünen Candymelts (ich liebe die Farbkombi braun und grannysmithgrün) und Konfettis verziert.
Candymelts und Konfettis von Alles Torte
Silikonbackform von Silikomart

Ich bin von diesen Formen immer noch sehr angetan und begeistert, dass sie mir zur Verfügung gestellt wurden.


Sonntag, 26. August 2012

Testurteil

Ich habe Euch ja mal vor langer Zeit berichtet, dass ich Silikonformen testen darf. Jetzt ist es endlich soweit!

Monsieur Koko ist ganz begeistert. Sie sind lila! Seine Lieblingsfarbe. Ich bin ein bißchen skeptisch. Diese filigranen Formen und Vertiefungen, ob da wohl der Teig raus geht?

Also, ran ans Backvergnügen. Die Form liegt schon mal gut in der Hand, nur der "Holz"rahmen ist etwas wackelig und instabil. (Auch in weiterer Folge freunde ich mich mit dem Ding nicht an)

Ich entscheide mich für ein Rezept aus dem Buch. DerGugl. Feine Kuchenpralinen von Chalwa Heigl. Und ich variiere es! Hab ich nicht grad vor kurzem erwähnt, dass ich mich beim Backen immer ganz streng ans Rezept halte... Tja, öh, meine Experimentierfreude ist erwacht!

Rezept für 36 Weingartenpfirsiche-Weiße Schoki-Gugl
140 g Weingartenpfirsiche (das sind diese abgeflachten)
100 g Butter
40 g Staubzucker
4 Eier, Größe M, zimmerwarm
100 g Crème fraiche, zimmerwarm
100 g Mehl
50 g weiße Kuvertüre

Fürs erste Mal habe ich die Formen laut Herstellerinfo gebutter und mit Mehl ausgestäubt. Dann reicht nur mehr Ausspülen mit kaltem Wasser.
Backrohr auf 210 Grad vorheizen
Pfirsiche mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und in wutzikleine Stücke schneiden
Kuvertüre hacken
Butter erhitzen
Staubzucker sieben
Butter mit Staubzucker gltt rühren
Eier einzeln unterrühren
Crème fraiche, Pfirsichstückerln und gehackte Kuvertüre unterrühren
Mehl sieben
unter den Teig mischen

Teig in die Förmchen füllen und im Backrohr im unteren Drittel ca. 12 min backen.

Fazit: Die Formen sind toll! Mein Rezept nicht!
Einzig mit dem Rahmen bin ich nicht zufrieden. Wirkliche Stabilität bringt er nicht, irgendwie hat er sogar die Form verzogen. Den werde ich nicht mehr verwenden. Aber Monsieur Koko hat ja auch eine Küche und sicher Verwendung dafür. Die Kuchen hatten wirklich das Muster der Förmchen drinnen und sie gingen ganz einfach raus. Und sauber war die Guglform ganz schnell. Und das bei dieser Verschmutzung!
Wenn ihr Euch fragt, warum die sooo verschmutzt waren. Tja, Koko half beim Einfüllen des Teiges und alles was daneben ging, "musste" er aufschlecken. ;-)

Liebe Chiara, vielen Dank fürs Testen lassen! Koko schickt Ihnen ein Küsschen und ich kaufe sicher Silikonformen der Firma Silkomart.
Wer sehen möchte, was die Firm alles im Angebot hat, schaut bitte hier nach. Silikomart Ich bin begeistert!

Das Rezept... Koko hat es geliebt, unser Besuch auch, mein Mann als etwas objektiverer Tester war nicht da ... Ich habe das Rezept ja verdoppelt und geändert. Nächstes Mal würde ich nur 3 Eier nehmen, keine teuren Weinbergpfirsiche (die schmeckt man nämlich nicht raus) und weniger Schoko (die war sehr dominant)
Durch das viele Ei gingen die Gugls nämlich ziemlich in die Höhe (und sanken dann später wieder in sich zusammen)

Die nächsten Gugl folgen bald, aber mit besserem Rezept!

Mittwoch, 11. Juli 2012

So winzig ...

... und schon ein echter Kuchen!

Ihr seht, ich bin verliebt. Schwer verliebt in diese kleinen Küchlein. Deswegen habe ich nach den süßen Erdbeergugls wundervolle Himbeergugls gebacken. Diesmal habe ich gleich die doppelte Teigmenge verwendet und statt der Erdbeeren frisch pürrierte Himbeeren zum Teig dazu gegeben. 5 Stück waren sogar aus unserem Garten! Das Rezept findet ihr hier




Donnerstag, 5. Juli 2012

Ohhh, so sweet ...

... und so klein ...
... der Erdbeergugl!

Guglhupf ist für mich nach wie vor der ungeschlagene Klassiker unter den Kuchen. Für den Guglhupf nach dem Rezept meiner Großmutti lass ich alles stehen! Den back ich sogar manchmal heimlich, damit ich ganz allein Teig naschen kann. Denn Monsieur Koko ist auch ganz wild drauf. Auf Teig und Kuchen. Vom Kuchen bekommt er dann eh etwas, wobei so ein ganzer Guglhupf nur für mich...?!

Von diesen kleinen Gugls darf man ruhig mehrere ganze Stücke haben. Vielleicht eine Schüssel voll?

Das Geheimrezept von meiner Großmutti verrate ich noch nicht, aber das von den kleinen süßen Gugls sehr gerne.

Erdbeer Gugl (abgewandelt aus dem Buch DerGugl. Feine Kuchenpralinen)

Für 18 Gugl
50 g Butter
50 g Staubzucker
1 Ei (50 g)
20 g Schlagrahm
60 g Mehl
70 g frische Erdbeeren

1. Backrohr auf 210 Grad Ober-Unterhitze vorheizen
2. Ei, Schlagrahm und Erdbeeren auf Zimmertemperatur bringen.
3. Staubzucker sieben.
4. Butter erhitzen
5. Staubzucker in die zerlassene Butter geben
6. Ei unterheben und alles zusammen glatt rühren
7. Schlagrahm steif schlagen und unterheben
8. Mehl sieben und unter die Masse rühren
9. Frisch geputzte Erdbeeren in sehr kleine Stücke schneiden (die
Guglformen sind ja auch sehr klein!) und unterheben
10. Guglformen (aus Silikon) mit kaltem Wasser ausspülen
11. Teig in Guglformen füllen und im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel
ca. 14 min backen. (Sicht- und Stäbchenprobe!)
12. Herausnehmen, abkühlen und aus der Form nehmen.


Fazit: schmecken echt gut, diese kleinen Dinger. Allerdings würde ich nächstes Mal gleich die doppelte Menge machen. Erstens sind sie weg wie nix und zweitens war es sehr mühsam 20 g Schlagrahm zu schlagen. Eine so geringe Menge wurde mir eigentlich nicht wirklich fest. Lag vielleicht auch an der Schüssel, die etwas zu groß war. Aber noch eine anpatzen? Neee, so kam der Schlagrahm halt halbfest dazu; das Ergebnis war trotzdem sehr gut.

Verpackt wurde es dann so:

Beerige Grüße
Bix