Dienstag, 11. März 2014

Rabenalarm über Oberösterreich

Vor einigen Wochen war Monsieur Koko ziemlich aufgeregt. Sein Freund Simon wurde 4. Zum Glück durften wir für Simon etwas backen. Seine Mama fand die Rabe Socken Kekse so toll (hier zum ersten Mal geflattert), dass sie gleich eine Ladung für den Kindergarten spendierte.



40 Stück wanderten, äh flogen also Richtung Westen. Koko hatte einen ziemlichen Spaß die runden Knopfaugen zu platzieren und ich hatte einen ziemlichen Spaß, nach ewiger Zeit endlich wieder mal dekorierte Kekse herzustellen. Schön war's.


Und Simon haben sie auch gut gefallen und geschmeckt. So gut, dass er sie eigentlich gar nicht in den Kindergarten mitnehmen wollte.



Montag, 10. März 2014

Völlig verrückt im Februar ...

... und zwar Erdbeeren und Blaubeeren zu kaufen.


Gut, jetzt ist schon März, aber auch da ist es noch ziemlich verrückt. Aber ich bin schon seit Jänner im Supermarkt um die frischen Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren gestrichen. Und eines schönen Samstags im Februar hab ich dann zugeschlagen. Lag vielleicht auch der frühlingshaften Stimmung und dem Duft von Grillkohle, der Monsieur Koko, dem Knopf und mir um die Nase strich.

Gleich doppeltes Glück trugen wir nach Hause. Zwei Packungen waren nämlich günstiger. ;-) Und so schnabulierten wir glücklich Erdbeere um Erdbeere und Blaubeere um Blaubeere. Zum Glück blieben noch genug für den Kuchen übrig.


Und das ist unsere Version eines wunderbar einfachen, herrlich, saftigen Blaubeer-Erdbeer-Cakes.
(Originalrezept von Cynthia Barcomi aus dem Buch Let's bake)


Für eine Backform mit 26 cm Durchmesser

275 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3/4 TL Salz

150 g Zucker
125 g zimmerwarme Butter
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt

200 ml Buttermilch

200 g Beeren (wir hatten noch 150 Blaubeeren und 50 Erdbeeren)

für die Streusel
125 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
50 g Mehl
100 g Zucker
1 1/2 TL Zimt
100 g geriebene Mandeln


Backrohr auf 175 Grad vorheizen
Backform fetten
Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen
Zucker mit Butter in einer großen Schüssel mixen bisa die Masse cremig ist
Ei und Vanilleextrakt untermischen
Buttermilch dazugeben und mixen
Die trockenen Zutaten mit einem Holzlöffel oder Teigschaber solange unterrühren bis gerade so ein Teig zusammenkommt.
Die Beeren mit wenigen Umdrehungen zügig in den Teig mischen.
Den Teig in die Form füllen.
Die Streuselzutaten in einer Rührschüssel mit den Fingerspitzen vermengen bis grobe Streusel entstehen.
Kuchenteig großzügig (es sind sehr viele Streusel, also keine Sorgen, einfach drauf los) mit Streuseln bestreuen
55 min backen; nach 30 Minuten die Farbe überprüfen und wenn sie dunkel erscheint, den Kuchen mit Küchenpapier bedecken.
Auskühlen lassen
und mit lieben Freunden genießen!



Montag, 3. März 2014

Fasching mit den ärgerlichen Vögeln

Braucht ihr vielleicht noch auf die Schnelle etwas Süßes für Eure Faschingsparty? Diese "Angry Birds" eignen sich hervorragend dazu!
Bei Monsieur Koko heißen sie ärgerliche Vögel, manchmal auch grantige Vögel und zieren seine Unterhosen. (neutrale Wäsche zu finden ist echt schwer)

Nachdem Moritz, der große Freund von Koko Geburtstag hatte, gab es eine Runde Cakepops. Für Koko fiel natürlich auch noch einer ab. ;-)

Innen drinnen ist heller Rührteig, gemischt mit weißer Schoko und Mascarpone; umhüllt sind sie mit färbigen Candymelts und verziert mit Rollfondant.

Und ich gestehe, ich musste erst googln, denn abgesehen von Kokos Unterhosen waren mir diese Vögel völlig unbekannt. Warum da auch ein grünes Schwein dabei ist, pffff, keine Ahnung. Aber ich bin diesmal echt stolz auf das Ergebnis.
Ich wünsch Euch einen gemütlichen Rosenmontag und einen sehr vergnügten Faschingsdienstag!







Mittwoch, 12. Februar 2014

KISS

Nein, der Beitrag hat nichts mit dem nahenden Valentinstag zu tun. Den mag ich so wie Halloween nicht so gern. Also Blumen geschenkt bekomme ich sehr gern (und mein Liebster macht das auch oft - dankeschön) und ich schenke auch gerne Blumen, aber "be-my valentine-Kärtchen" gibt es im Hause Koko nicht.

Zumindest noch nicht. Monsieur Koko kam nämlich heute vom Kindergarten heim und wollte unbedingt 2 Fingernägel in Glitzerrosa gestrichen bekommen und dann gleich ins Geschäft, damit er der M so einen Nagellack kaufen und morgen schenken kann.
Übrigens, der rosa Glitzerlack ist seiner, ich besitze sowas nicht. Hin und wieder darf sich der Koko im Drogeriegeschäft etwas aussuchen und ich dachte an den üblichen Müsliriegel oder den Fruchtsaft, aber nein, der Stand mit dem Schminkzeug für Mädels hatte es ihm angetan und so wanderte dieses Prinzessin-Glitzerding in den Einkaufskorb.

Aber mit all dem hat KISS nix zu tun, sondern mit einer plötzlichen Erinnerung an mein Studium und den Begriff aus der Marketingvorlesung "keep it short and simpl". Auf den Kuchen umgemünzt heißt das soviel wie "einfach, ratz-fatz und ohne großes Tamtam".

Das Rezept stammt von meiner Firmpatin und seit jüngsten Jahren liebe ich diesen Mohnkuchen. Dem Koko hat er übrigens auch sehr gut geschmeckt. Vermutlich auch, weil er fast alles selbst gemacht hat. Lediglich beim Abwiegen musste ich ihm helfen, weil die Zahlen ablesen noch nicht so 100% funktioniert. Und ziemlich überrascht war der Herr auch, weil es den Kuchen einfach nur so für uns am Sonntag gab. Ohne Besuch, einfach nur so. Unser süßer Knopf freute sich auch ziemlich, auch wenn er nur wenig davon bekam. Das letzte Mal als er nämlich viel Mohn aß, war eine katastrophal schlaflose Nacht. 

Ganz so viel Mohn wie im Rezept geschrieben, war dann aber eh nicht im Kuchen, denn statt des vollen Mohnsackerls fand ich nur mehr ein fast leeres vor (und erinnerte mich an die Mohnnudeln und die außergewöhnlich schlaflose Nacht des Knopfs) und so haben Koko und ich improvisiert. ;-)

100 g zimmerwarme Butter
150 g Zucker
1 Ei
150 g Mohn (bei uns 50 Mohn, 50 geriebene Haselnüsse, 100 Kokos)
100 g Mehl
1/2 Pkg Backpulver
250 ml Milch

Butter und Zucker mixen
Ei dazu und mixen
Mohn dazu und mixen
Mehl mit Backpulver und Milch abwechselnd dazugeben und mixen

Bei 180 Grad 50 min in einer Kastenform backen.
Fertig ist der einfachste, saftigste Mohnkuchen!!

Man könnte ihn natürlich halbieren und mit Marmelade füllen, mit Schokolade ummanteln oder ihm einen Zuckerguss verpassen, aber .... KISS! :-)




Freitag, 31. Januar 2014

Prosit Neujahr

JAAAA, es gilt noch! Es ist noch Jänner. ;-)
Koko und ich waren sehr fleißig und unser guter Vorsatz fürs Jahr 2014: nicht nur backen, sondern auch darüber schreiben! ;-)

Euch allen ein wundervolles, glückliches und gesundes 2014.


Samstag, 14. Dezember 2013

Schneeflöckchen mit Feigenfüllung

Für das 14. Adventfenster des Foodblogger Adventkalenders habe ich mir etwas besonderes einfallen lassen: Weihnachtskekse!


Weihnachtskekse? Ich kann Eure Verwunderung direkt sehen. Was soll daran besonders sein? Weihnachtskekse gibt es im Hause Koko nämlich nicht. Wir backen das ganze Jahr so viel und im Advent hab ich hundert andere Sachen zu tun und zudem sind die Kekse von Oma, Nona und der Taufpatin einfach soooo gut und perfekt und ihre Gaben an uns sehr großzügig, dass ich selbst keine backe.

Ganz ehrlich, mir ist diese Weihnachtsbäckerei zu filigran. Beim Verzieren meiner Kekse habe ich Geduld und kann mit Icing die kleinsten Verzierungen anbringen, aber sobald es um Vanillekipferl und Co geht, verliere ich die Geduld. Die ersten Kipferln sind noch klein und zart und schön gebogen, spätestens beim zweiten Blech werden sie größer und unförmiger.
Das mag auch daran liegen, dass ich gerne einen ordentlichen Bissen Keks im Mund habe und nicht nur so eine Andeutung von Kekserl.

Aber jetzt hat uns doch das Weihnachtskeksfieber gepackt und das Problem mit den Vanillekipferln umgehen wir einfach, indem wir Vanilletaler machen. ;-)

Was andere Foodblogger in den Adventkalender füllen, seht ihr HIER


Rezept:
130 g geröstete, geriebene Mandeln
110 g Butter
130 g brauner Zucker
1 Ei (Größe L)
1 Pkg Vanillezucker
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
Prise Salz
120 g Mehl
120 g Volkornmehl

Mandeln mit Butter und braunem Zucker mixen
Ei und Vanillezucker dazumischen
Zimt, Backpulver, Salz, beide Mehlsorten dazugeben
mischen
und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten
zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen

Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Teig ausrollen und Formen ausstechen.
Ca 8 min backen
auskühlen lassen



Füllung
150 g getrocknete Feigen
4 TL Wasser
45 g Honig (oder Zuckerrübensirup)
25 g brauner Zucker
Prise Salz

In einem Küchen"zerhaxler" alles zu einer dicken Masse vermischen. Die Kekse damit füllen. 
Koko liebt getrocknete Feigen, der Knopf nicht. Deswegen habe ich einige mit Nutella gefüllt. Schmeckt auch ziemlich gut.
Und wer mag, kann natürlich auch ganz, ganz kleine Formen zum Ausstechen nehmen.




Donnerstag, 12. Dezember 2013

Was ist da nur los???

Beim Monsieur Koko? Geht's ihm gut? JA! Dem Knopf auch. Mir auch; alle gesund & munter & frisch und fröhlich.
Hat der Koko etwa die Lust am Backen verloren? NEIN!!! Monsieur Koko bäckt eifrigst und das Fotoarchiv ist inzwischen sooooo groß! Da schlummern herrliche Apfel-Pies, mürbe Kürbisträume, pistazige Whoopie Pies, erdbeerige Jausen-Taschen,...
Manch Kindergarten-Drama konnte durch süße Zimtschnecken gelindert werden und der ein oder andere Baustellenkoller wurde erfolgreich durch "Schokolade mit Schuss" abgewandt.

Zwei große Projekte binden nur gerade meine Zeitressourcen. Die Zeit zum Schreiben fehlt einfach. Aber ein Großprojekt wurde gestern beendet (und das hat mich wirklich jede noch so kleinste Freiminute, Abende und Nächte gekostet) und jetzt steht nur mehr Weihnachten vor der Tür und wenn das zweite Projekt Ende Februar hoffentlich nicht mehr all meine Energie absaugt, geht es hier wieder rund. Aber sowas von rund! (Äpfel, Kürbis, Whoopie Pies warten auf ihre Vorstellung!)

Inzwischen ganz liebe Adventgrüße mit einer Ladung weihnachtlicher Kekse.