... zumindest wenn man Bagels frühstückt. ;-)
Ich habe eine sehr liebe Bloggerfreundin, die mir heute einen sonntäglichen Frühstücksglücksmoment bescherte.
Germteig war ja noch nie wirklich so meiner - in der Herstellung, im Verzehr schon! - aber dank dieser tollen Anleitung gelang er sogar mir.
Ein Gastbeitrag von Schokobeeri. Sie hat ihren Blog erst vor kurzem gestartet, aber es lohnt sich, ihn sich vorzumerken! Da kommen noch tolle Sachen!
Schokoberri schreibt: "Mein Blog ist ja noch ein Babyblog und muss noch wachsen und viel gefüttert werden.
Jetzt hat mich die liebe Birgit von Monsieurkoko gefragt, ob ich Lust habe auf ihrem Blog einen Gastbeitrag zu verfassen. Na klar! Ich hab gleich ja gesagt. Und dann hab ich erstmal überlegt und gefragt wie das denn dann überhaupt abläuft ;-)
Jedenfalls freu ich mich da total. Nur was für ein Rezept? Birgit meinte gerne was mit Hefeteig. Denn sie ist ja von der Mürbteigfraktion und ich liebe Hefeteig. Also gerne. Spontan dacht ich einfach an einen Hefezopf. Das war eines der ersten Backrezepte was mir immer wieder gelungen ist, egal ob als Osterzopf oder Martinsbrezeln. Es kam dann aber doch noch anders. Ich hab am Wochenende das erste Rezept aus Cynthia Barcomis Backbuch gebacken. Bagels – und die sind mit Hefeteig. Und da hat die Birgit auch nicht nein gesagt
Wie gesagt, das Rezept ist aus Cynthia Barcomis Backbuch und im Internet hier zu finden Bagels von Cynthia Barcomi Bei mir gab’s die Bagels schon am Sonntag, Cynthia hat sie am Montag im Fernsehen gebacken.
Jetzt geht’s aber los!
„Bagel – the circle of Life, das Leben ist rund”
Zutaten (für 15 bis 16 Stück)
50 g Zucker
525 ml Wasser
42 g frische Hefe oder 2 Päckchen Trockenhefe
20 g Salz
1 kg Mehl (Type 550)
1 EL Zucker
Sesam, Mohn, Kürbiskerne, Zwiebel- oder Knoblauchsamen zum Bestreuen
Zubereitung
Zucker ins Wasser geben und die Hefe hinein krümeln. Mit dem Schneebesen verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Salz ins Mehl streuen, mit dem Hefeteiggemisch in eine große Rührschüssel geben und mit der Hand oder Maschine kneten, bis der Teig weich und geschmeidig ist (zwischen fünf und zehn Minuten). Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch bedecken. Etwa 45 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat.
Ofen auf 225 Grad vorheizen. Einen großen Topf Wasser mit einem Esslöffel Zucker zum Kochen bringen.
Den Teig in Portionen von 110 Gramm pro Bagel abwiegen (oder in 14 gleich große Stücke teilen).
Der Teig sollte etwas klebrig sein - kein extra Mehl verwenden, da sich der klebrige Teig besser rollen lässt. Jedes Stück zu einer Wurst rollen und um die Hand wickeln.
Die offenen Enden müssen unter der Handfläche sein. Verbinden Sie die Enden, indem Sie sie mit der Handfläche zusammenrollen.
Auf ein Backblech legen und noch einmal kurz gehen lassen. Mit den übrigen Teigstücken ebenso verfahren.
Die Flamme für den Topf mit Wasser zurück schalten, sodass das Wasser gerade noch köchelt. Geben Sie so viele Bagels ins Wasser wie Platz vorhanden ist, ohne dass sie sich berühren. Wenn sie an die Oberfläche steigen (nach etwa zwei Minuten), holen Sie sie aus dem Wasser und legen sie aufs Backblech. Jetzt Sesam Mohn, Zwiebel- oder Knoblauchsamen darüber streuen.
Die gekochten und dekorierten Bagels nun für 22 Minuten im Ofen backen, bis sie goldbraun sind.
Meine Erfahrungswerte:
Ich hab mal wieder festgestellt, dass der Teig sich mit den Händen viel besser kneten lässt.
In seinen 45 Minuten ist der Teig wunderbar aufgegangen.
Das Einzige ist, dass ich das nächste Mal den Teig in noch mehr Stücke teilen muss. Meine Bagels waren „Monsterbagels“. Sie waren zum Teil echt rießig und manche dadurch unförmig. Für’s Aussehen werden sie wohl keinen Preis gewinnen. Aber wer geht schon nur nach dem Äußeren? Auf die inneren Werte kommt es doch an. Wichtig ist dass sie schmecken – und das tun sie.
Sehr lecker schmecken die Bagels auch wenn man statt den Kernen etwas Öl auf die Bagels streicht und Kräuter drüber streut nachdem sie im Wasser waren. Meine Variante war mit Paprika und Oregano.
Das Rezept ist super, gar nicht schwer und die Bagels schmeckt total lecker!
Wird es bei mir bestimmt öfter geben.
Also, traut euch ruhig ran an die Bagels! Ist kein Hexenwerk."
Monsieur Koko, s'Knöpfle, mein Mann und ich waren begeistert. Vielen Dank liebe Nina für dieses tolle Rezept mit der feinen Fotoanleitung! Ich mag Bagels gern mit Butter und Marmelade oder mit Frischkäse (Meerrettisch oder Kren) und geräuchertem Lachs. Hmmmmm,...
Bald wird hier ein echter Küchenprofi zu Wort kommen, aus meiner schönen Heimat Tirol!
Sonntag, 3. Februar 2013
Freitag, 1. Februar 2013
Eat more candy
Meiner liebsten, eifrigsten Kuchentesterin Astrid habe ich (öh, das Christkindl) zu Weihnachten einen kulinarischen Kalender geschenkt. Jeden Monat gibt es ein Stück vom süßen Glück aus Monsieur Kokos Küche.
Welche Kombi ist wohl am besten geeignet, um das neue Jahr zu begrüßen? Schoko, Karamell und das in dem wohl größten Schokoriegel der Welt!! Wenn ich schon mal einen Schokoriegel vernasche, was eigentlich seit der Geburt vom Herrn Koko quasi nie passiert, so wegen Vorbildwirkung und weil wenn Schokoriegel, dann ungeteiltes Glück und der Herr, inzwischen beide, wollen immer mitnaschen, dann diesen! Als ich hier bei Klitzeklein sah, dass man den sogar selber machen kann, war klar, dass der gemacht wird.
Im Jänner war's perfekt, weil endlich mal so kalt, dass die Schichten draußen am Balkon kalt werden konnten. Unser Gefrierfach ist einfach zu klein.
Und so kommt ihr zum puren Schokoglück: (ein paar Zutaten gibt es nur in unserem Nachbarland, also im Urlaub mitnehmen oder von jemanden mitbringen lassen. Ich hab da meine "Sweetsdealer" Sybil und Astrid!
Zutaten für den Erdnuss-Schokoriegel (Snickers homemade)
440 g Vollmilchkuvertüre (ich hab nur 400 genommen)
180 g cremige Erdnussbutter (ohne Stücke)
60 g Butter
200 g Zucker
55 g gezuckerte Kondesmilch (gibt es in Deutschland und der Schweiz, bei uns in manchen russ. Lebensmittelläden)
150 g Marshmallow Fluff Vanille (gibt es auch in Deutschland, bei uns nur via amazon oder sehr teuer beim Meindl am Graben)
1 TL flüssiges Vanilleextrakt
200 g salzige Erdnüsse
400 g Karamelltoffees
45 g Schlagrahm (=Obers, Sahne)
Ein variables Kuchenblech auf 22 cm x 28 cm ausziehen, auf ein Blech stellen und von außen mit Alufolie abdichten. Oder eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden
Schicht 1
Hälfte der Vollmilchkuvertüre in der Mikrowelle schmelzen (oder auf dem Wasserbad) und 60 g Erdnussbutter einrühren, bis es eine geschmeidige Masse ist. In die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach bzw in die Kälte stellen.
Schicht 2
Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, 60 g Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen. (oder ins Kalte hinaus!)
Schicht 3
Karamelltoffees und Schlagrahm in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.
Schicht 4 = wie Schicht 1
Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Achtung! Das Ding ist seeeehr mächtig, daher nur kleine, schmale Stücke runterschneiden. Schmeckt gekühlt und zimmerwarm excellent! Koko war begeistert!! Astrid auch! :-)
Sooo riesig ist dieser Schokoriegel. Bitte Kopf drehen - Mein Blogprogramm meint wohl, dass man hin und wieder Gymnastik vorm Bildschirm einlegen sollte.
Und so sieht es aus, wenn man ein Stückchen Glück dem Liebsten einpackt.
(bitte wieder Kopf drehen)
Das war der Beitrag für Jänner, im Februr gibt es... ? Astrid hat die Liste und darf bestimmen!
Welche Kombi ist wohl am besten geeignet, um das neue Jahr zu begrüßen? Schoko, Karamell und das in dem wohl größten Schokoriegel der Welt!! Wenn ich schon mal einen Schokoriegel vernasche, was eigentlich seit der Geburt vom Herrn Koko quasi nie passiert, so wegen Vorbildwirkung und weil wenn Schokoriegel, dann ungeteiltes Glück und der Herr, inzwischen beide, wollen immer mitnaschen, dann diesen! Als ich hier bei Klitzeklein sah, dass man den sogar selber machen kann, war klar, dass der gemacht wird.
Im Jänner war's perfekt, weil endlich mal so kalt, dass die Schichten draußen am Balkon kalt werden konnten. Unser Gefrierfach ist einfach zu klein.
Und so kommt ihr zum puren Schokoglück: (ein paar Zutaten gibt es nur in unserem Nachbarland, also im Urlaub mitnehmen oder von jemanden mitbringen lassen. Ich hab da meine "Sweetsdealer" Sybil und Astrid!
Zutaten für den Erdnuss-Schokoriegel (Snickers homemade)
440 g Vollmilchkuvertüre (ich hab nur 400 genommen)
180 g cremige Erdnussbutter (ohne Stücke)
60 g Butter
200 g Zucker
55 g gezuckerte Kondesmilch (gibt es in Deutschland und der Schweiz, bei uns in manchen russ. Lebensmittelläden)
150 g Marshmallow Fluff Vanille (gibt es auch in Deutschland, bei uns nur via amazon oder sehr teuer beim Meindl am Graben)
1 TL flüssiges Vanilleextrakt
200 g salzige Erdnüsse
400 g Karamelltoffees
45 g Schlagrahm (=Obers, Sahne)
Ein variables Kuchenblech auf 22 cm x 28 cm ausziehen, auf ein Blech stellen und von außen mit Alufolie abdichten. Oder eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden
Schicht 1
Hälfte der Vollmilchkuvertüre in der Mikrowelle schmelzen (oder auf dem Wasserbad) und 60 g Erdnussbutter einrühren, bis es eine geschmeidige Masse ist. In die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach bzw in die Kälte stellen.
Schicht 2
Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, 60 g Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen. (oder ins Kalte hinaus!)
Schicht 3
Karamelltoffees und Schlagrahm in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.
Schicht 4 = wie Schicht 1
Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Achtung! Das Ding ist seeeehr mächtig, daher nur kleine, schmale Stücke runterschneiden. Schmeckt gekühlt und zimmerwarm excellent! Koko war begeistert!! Astrid auch! :-)
Sooo riesig ist dieser Schokoriegel. Bitte Kopf drehen - Mein Blogprogramm meint wohl, dass man hin und wieder Gymnastik vorm Bildschirm einlegen sollte.
Und so sieht es aus, wenn man ein Stückchen Glück dem Liebsten einpackt.
(bitte wieder Kopf drehen)
Das war der Beitrag für Jänner, im Februr gibt es... ? Astrid hat die Liste und darf bestimmen!
Dienstag, 22. Januar 2013
Lutscher + Keks = Kekslolli
Monsieur Koko wird Augen machen, wenn er morgen zum Frühstück kommt. Ein Keks? Ein Lutscher? Ein Kekslolli!
Schaut doch einfach toll aus, oder? Und sooo kompliziert! Wobei, das wird Koko weniger beeindrucken. Für ihn zählt: 1. was Süßes zum Naschen und 2. Auto
In dieser Kombination wohl unschlagbar.
So würde es sich auch als Tischkärtchen für einen Kindergeburtstag eignen oder als kleines Give-away. (liebsten Dank Sybil für diese genialen Stempel)
Wie es geht?
Ihr nehmt einen Keksaustechteig nach Euren Vorlieben (auch Lebkuchen ist geeignet)
Stecht einen Kreis aus, darin Euer Motiv (Auto, Herz, Blume, Buchstabe,...)
Verwendet einen ofenfesten Lollistiel (ich bekomm hier leider nur so dicke weiße, in Deutschland gibt es auch gestreifte, gepunktete,...) und befestigt ihn mit ein bißchen Teig; so:
Ab ins Rohr und 3 Minuten vor Ende der Backzeit füllt ihr die "Löcher" mit Gummibärli und backt das Keks zu Ende.
Am besten am Backblech auskühlen lassen (jetzt beim Schnee draußen geht das ja blitzschnell)
Die Gummibärli werden flüssig und beim Auskühlen wieder fest. Ihr solltet die fertigen Kekslollis unbedingt auf Backpapier lagern, denn da klebt nix an.
Fertig!
Sonntag, 20. Januar 2013
"Cakepops" ... mal etwas anders
... nämlich gesund! Na gut, zumindest ein bißi gesund. Denn statt wie im Original Cakepop steckt hier ein Stück Banane am Spieß.
Koko, Knopf und ich waren am Freitag bei Emils Freundin zum Spielnachmittag eingeladen. Da sie praktischerweise nur 4 Stockwerke über uns wohnt, konnten wir diese süßen Spieße leicht mitbringen.
Dreijährige stehen's sich doch mehr auf Süßes als auf Blümchen. ;-)
Monsieur Koko hat höchstpersönlich die Bananenstücke in die Adventkalenderfüllungresteverwertung getunkt, dann mit Mandelsplitter bestreut. Beim Aufspießen durfte ich helfen.
Für den Knopf gab es Varianten ohne Nüsse, die Verschluckungsgefahr ist doch zu groß.
Die Kombination aus Banane, Schoko, Nuss und Spaß beim Knabbern fanden alle toll!
Koko, Knopf und ich waren am Freitag bei Emils Freundin zum Spielnachmittag eingeladen. Da sie praktischerweise nur 4 Stockwerke über uns wohnt, konnten wir diese süßen Spieße leicht mitbringen.
Dreijährige stehen's sich doch mehr auf Süßes als auf Blümchen. ;-)
Monsieur Koko hat höchstpersönlich die Bananenstücke in die Adventkalenderfüllungresteverwertung getunkt, dann mit Mandelsplitter bestreut. Beim Aufspießen durfte ich helfen.
Für den Knopf gab es Varianten ohne Nüsse, die Verschluckungsgefahr ist doch zu groß.
Die Kombination aus Banane, Schoko, Nuss und Spaß beim Knabbern fanden alle toll!
Sonntag, 13. Januar 2013
... und so schmeckt Weihnachten
Nachdem jetzt die letzten Geschenke verteilt sind (ganz schön langsam, dieses Christkind ;-) )kann ich Euch endlich die kulinarischen Geschenke zeigen.
Heuer gab es Orangenpunschessenz und Ministollen.
Monsieur Koko hat fleißig beim Orangen-auspressen geholfen. Irgendwann (recht bald) war es allerdings nur mehr ein Rest-der-Orange-essen und dann war der ganze Koko ein sehr klebriges, "pickertes" Exemplar eines Kindes.
S'Knöpfle wollte unbedingt auch probieren. Leider war ich nicht schnell genug; dieser Blick - so halb angewiedert und doch fasziniert - als er an der Zitrone lutschte, das hätte wirklich auf Foto festgehalten gehört.
Nachdem es jetzt gerade so richtig kalt wird, eignet sich der Punsch auch bestens als Mitbringsel für Jännereinladungen. Halten tut er dank des Alkohols vermutlich eh ewig.
1500 g Zucker
12 Orangen
6 Zitronen
2 Beutel Schwarztee
2 Vanilleschoten
500 ml Rum, 38% (ich nahm eine Mischung: 250 ml 80%, 250 ml 33%)
750 ml Cognac oder Weinbrand oder Grandmanier (hab ich verwendet)
1500 Wasser
1 Stange Zimt
Mit den Teebeuteln und 1000ml Wasser einen Tee zubereiten.
Ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Zucker mit 500 ml Wasser aufkochen, bis dieser vollständig aufgelöst ist.
Orangen und Zitronen auspressen.
Zuckersirup, Tee und Orangensaft in einem großen Gefäß zusammenmischen. Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und gemeinsam mit der Zimtrinde in der Punschessenz für 10 Minuten ziehen lassen.
Essenz danach abseihen, Alkohol zugießen und noch warm in Flaschen abfüllen.
Entweder einen kräftigen Schluck in einen Früchte-oder Schwarztee geben oder einfach mit heißem Wasser aufgießen. Davor empfiehlt sich ein langer Spaziergang mit Schneemannbauen in der winterlichen Kälte. Dann schmeckt der Punsch noch viiieel besser!
Bei dieser Menge bekommt ihr einige Flaschen; wenn ihr nicht so viel möchtet, einfach das Rezept halbieren.
Heuer gab es Orangenpunschessenz und Ministollen.
Monsieur Koko hat fleißig beim Orangen-auspressen geholfen. Irgendwann (recht bald) war es allerdings nur mehr ein Rest-der-Orange-essen und dann war der ganze Koko ein sehr klebriges, "pickertes" Exemplar eines Kindes.
S'Knöpfle wollte unbedingt auch probieren. Leider war ich nicht schnell genug; dieser Blick - so halb angewiedert und doch fasziniert - als er an der Zitrone lutschte, das hätte wirklich auf Foto festgehalten gehört.
Nachdem es jetzt gerade so richtig kalt wird, eignet sich der Punsch auch bestens als Mitbringsel für Jännereinladungen. Halten tut er dank des Alkohols vermutlich eh ewig.
1500 g Zucker
12 Orangen
6 Zitronen
2 Beutel Schwarztee
2 Vanilleschoten
500 ml Rum, 38% (ich nahm eine Mischung: 250 ml 80%, 250 ml 33%)
750 ml Cognac oder Weinbrand oder Grandmanier (hab ich verwendet)
1500 Wasser
1 Stange Zimt
Mit den Teebeuteln und 1000ml Wasser einen Tee zubereiten.
Ca. 5 Minuten ziehen lassen.
Zucker mit 500 ml Wasser aufkochen, bis dieser vollständig aufgelöst ist.
Orangen und Zitronen auspressen.
Zuckersirup, Tee und Orangensaft in einem großen Gefäß zusammenmischen. Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und gemeinsam mit der Zimtrinde in der Punschessenz für 10 Minuten ziehen lassen.
Essenz danach abseihen, Alkohol zugießen und noch warm in Flaschen abfüllen.
Entweder einen kräftigen Schluck in einen Früchte-oder Schwarztee geben oder einfach mit heißem Wasser aufgießen. Davor empfiehlt sich ein langer Spaziergang mit Schneemannbauen in der winterlichen Kälte. Dann schmeckt der Punsch noch viiieel besser!
Bei dieser Menge bekommt ihr einige Flaschen; wenn ihr nicht so viel möchtet, einfach das Rezept halbieren.
Mittwoch, 9. Januar 2013
So schmeckt Silvester...
Seit diesem Rezept sind Koko, Knopf und alle Freunde noch größere Fans von Desserts. Und ich auch, weil es so einfach vorzubereiten ist und soooo gut schmeckt.
Deswegen war ich ziemlich froh, als ich ein winterliches Rezept entdeckte. Und so gab es bei uns zu Silvester ein wundervolles Maroni-Eis.
Koko bekam eine riesen Portion am nächsten Tag und lief aufgeregt von der Küche ins Esszimmer: "Danke, danke, danke, Mama" Bei solchen Momenten geht mir das Herz über vor Freude.
Rezept "Geeiste Maronicreme mit Schokolade"
aus Lecker, 11/12; reicht für 8 Personen
2 frische Eigelb
25 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
175 g Maronicreme (z.B. Glas von Bonne Maman)
350 g Schlagrahm (=Obers, Sahne)
100 g Zartbitterschokolade
Eigelb, Zucker und Vanillezucker 5-8 Minuten dickcremig weiß aufschlagen (Mixer)
Maronicreme unterrühren
Schlagrahm steif schlagen
portionsweise unterheben
In eine Form (alte Eisbox, Plastikbox) füllen, 40-45 min einfrieren
Schokolade schmelzen
etwas abkühlen lassen
mit einer Gabel in die angefrorene Maroni"eis"masse rühren
wieder einfrieren
30 min vor dem Servieren aus dem Tiefkühler nehmen und etwas antauen lassen
servieren und einfach nur dahinschmelzen vor Genuss!
Mit den richtigen Silvesterdrinks gelingt die Verzierung auch besonders schwungvoll. ;-)
Sonntag, 6. Januar 2013
Schummeleien im neuen Jahr
Ich liebe "Schummelküche" - also ganz einfache Sachen, die aber nach ganz viel aussehen. Gewussst wie, denk ich mir immer und freu mich wie ein Schneekönig über ratz-fatz-Rezepte.
Meine Mama hat so ein Schummelrezept von Linzertorte. Ich liebe Linzertorte, aber das Originalrezept ist mir viel zu kompliziert. Und das easy-peasy Rezept ist soooo gut, dass es auch Originaloberösterreichern schmeckt. Und mein Mann muss es ja wissen; schließlich ist er Oberösterreicher und verbrachte seine Studientage in Linz. Und er ist von diesem Kuchen nicht nur begeistert, weil er der beste Ehemann ist. ;-)
Monsieur Koko ist die Linzertorte etwas zu krümelig und daher habe ich kleine Törtchen gebacken. Und die haben ihm geschmeckt. Und wie!
So, hier das super Linzertorten-Schummelrezept. Ihr dürft selber entscheiden, ob ihr die Schummelei verratet oder das Geheimnis für Euch behält. ;-)
Backrohr auf 180 Grad (Ober- Unterhitze)
200 g Mehl
200 g Zucker
200 g geriebene Haselnüsse
200 g Thea (Backmagarine)
2 Eier
1/2 Packung Vanillezucker
1/2 Packung Backpulver
1/2 Packung Lebkuchengewürz
200 g Ribiselmarmelade (am besten fein passierte)
Thea, Zucker, Eier schaumig rühren
alle trockenen Zutaten dazugeben und mixen
Entweder 2/3 Teig in eine runde Springform geben oder in Muffin- oder Tarteletteförmchen geben.
Bei den kleinen Förmchen solltet ihr im Gegensatz zu mir, die Förmchen nur zu 2/3 mit Teig füllen. (!!!)
Ribiselmrmelade erhitzen
auf den Teig streichen
Reste Teig mit soviel Mehl vermischen, dass er formbar wird.
Für den klassischen Kuchen Rollen formen und diese als Gitter auf dem Kuchen verteilen.
Für die kleinen Küchlein, Teig ausrollen und ein Motiv ausstechen. Koko hat sich für Sterne entschieden.
Der große Kuchen braucht bei 180 Grad 40 Minuten.
Die kleinen Küchlein haben bei mir 25 Minuten gebraucht.
So sieht die große Torte vor dem Backen aus.
Verratet ihr mir Euer Schummelrezept?
Meine Mama hat so ein Schummelrezept von Linzertorte. Ich liebe Linzertorte, aber das Originalrezept ist mir viel zu kompliziert. Und das easy-peasy Rezept ist soooo gut, dass es auch Originaloberösterreichern schmeckt. Und mein Mann muss es ja wissen; schließlich ist er Oberösterreicher und verbrachte seine Studientage in Linz. Und er ist von diesem Kuchen nicht nur begeistert, weil er der beste Ehemann ist. ;-)
Monsieur Koko ist die Linzertorte etwas zu krümelig und daher habe ich kleine Törtchen gebacken. Und die haben ihm geschmeckt. Und wie!
So, hier das super Linzertorten-Schummelrezept. Ihr dürft selber entscheiden, ob ihr die Schummelei verratet oder das Geheimnis für Euch behält. ;-)
Backrohr auf 180 Grad (Ober- Unterhitze)
200 g Mehl
200 g Zucker
200 g geriebene Haselnüsse
200 g Thea (Backmagarine)
2 Eier
1/2 Packung Vanillezucker
1/2 Packung Backpulver
1/2 Packung Lebkuchengewürz
200 g Ribiselmarmelade (am besten fein passierte)
Thea, Zucker, Eier schaumig rühren
alle trockenen Zutaten dazugeben und mixen
Entweder 2/3 Teig in eine runde Springform geben oder in Muffin- oder Tarteletteförmchen geben.
Bei den kleinen Förmchen solltet ihr im Gegensatz zu mir, die Förmchen nur zu 2/3 mit Teig füllen. (!!!)
Ribiselmrmelade erhitzen
auf den Teig streichen
Reste Teig mit soviel Mehl vermischen, dass er formbar wird.
Für den klassischen Kuchen Rollen formen und diese als Gitter auf dem Kuchen verteilen.
Für die kleinen Küchlein, Teig ausrollen und ein Motiv ausstechen. Koko hat sich für Sterne entschieden.
Der große Kuchen braucht bei 180 Grad 40 Minuten.
Die kleinen Küchlein haben bei mir 25 Minuten gebraucht.
So sieht die große Torte vor dem Backen aus.
Verratet ihr mir Euer Schummelrezept?
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